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Inventur 9. Juni 2019

Inventur am 1. März 2020 – Irish Whiskey Boom & die fünf besten „Bars“ in Stuttgart

Einen frohen Sonntag! Vielleicht haben Sie ja gestern das Schaltjahr angemessen begangen – eventuell sogar mit einem Leap Year Cocktail – und brauchen heute Verpflegung daheim? Dann könnte natürlich ein Lieferservice aushelfen, so dass man sich nicht verkatert zum Essen vor die Haustür schleppen muss.

Doch Vorsicht: Denn wie die New York Times schreibt, zahlt man bei Lieferdiensten, die das Essen vom Restaurant nach Hause bringen, in vielen Fällen doch einen stattlichen Aufpreis. Die Beobachtungen gelten zwar dem US-Markt, doch es liegt nah, dass die Situation hierzulande vergleichbar sein dürfte. Vielleicht also doch lieber ins Restaurant? Die Bewegung tut ja auch gut. Falls Sie aber doch nicht rausgehen mögen und eh nichts essen wollen, liefern wir Ihnen hier – sonntäglich gewohnt und kostenfrei – die flüssigen Themen und News der Woche.

Irish Whiskey Boom: Wachstum in den USA übersteigt Bourbon und Scotch

Irischer Whiskey boomt. Das merkt man nicht nur an den neuen Marken und Abfüllungen, die uns die letzten Jahre gebracht haben, das lässt sich auch immer mehr an Zahlen ablesen: Wie die Branchendienste diese Woche mitteilten, lag das Wachstum des Irish-Segments im weltweit relevantesten Markt, den USA, klar vor den anderen Kategorien Scotch, American und Canadian.

Um stattliche 8,6 % sind die Whiskey-Absätze von der grünen Insel 2019 im Land der unbegrenzten Möglichkeiten angestiegen. Damit liegt Irish deutlich über dem Gesamtwachstum des US-Whiskey-Marktes, der um 4,3 % angezogen hat. Das ändert nichts daran, dass der irische Gesamtanteil an den Whiskeyverkäufen mit ca. 7 % nach wie vor recht klein ist. Doch angesichts der Premiumisierung des Segments und der offenbar nachhaltigen Belebung durch die vielen neuen Brands und Qualitäten dürfte dieser Anteil künftig noch weiter steigen.

Sind das die fünf besten Bars in Stuttgart?

Manchmal müssen wir ein wenig schmunzeln, wenn sich die Fachblätter und News-Portale aus den beiden englischsprachigen Bar-Großmutterländern der hiesigen Szene widmen. So auch diese Woche: Da brachte „The Spirits Business“ eine Liste mit den fünf besten Bars in Stuttgart an den Start.

Wir wollen nichts unterstellen, aber vielleicht war der betreffende Autor gar nicht in der Stadt? Denn zwar würden auch wir Knud Scheibelts Schwarz Weiß Bar als eine der fraglosen Institutionen in die Liste aufnehmen, und im Kraftpaule kann man hervorragend und auf weltstädtischem Niveau Bier trinken – angesichts jener hervorragenden anderen Bars, die wir aus der Schwabenmetropole noch so kennen, wundern wir uns über den Rest der Auswahl doch sehr. Und Sie?

Die eigene Spirituosenmarke lancieren? Hier gibt es Tipps!

Insgeheim träumt wahrscheinlich fast jeder Bartender davon: Irgendwann eine eigene Spirituose auf den Markt bringen. Ein besonderer Whisky? Noch ein Gin? Einen Wermut mit eigenem Akzent? Oder diesen einen Cocktail Bitters, den es noch nicht gibt? Die Möglichkeiten sind nach wie vor endlos und als Bartender hat man schließlich ein ganz spezifisches Wissen darüber, was dem Markt noch fehlt.

Doch ganz so einfach ist es natürlich nie. Wertvolle Hinweise und Tipps für den Schritt vom Tresen hinter die Brennblase oder in die sonstwie geartete Produktionsstätte geben bei SevenFifty Daily gleich drei Schwergewichte der jüngeren Garde: Zu Wort kommt aus Deutschland The-Bitter-Truth-Mitgründer Stephan Berg, außerdem Allen Katz (The New York Distilling Company) und Aviation-Gin-Mitgründer Ryan Magarian. Alle drei haben einiges darüber zu erzählen, wie holprig die erste Zeit sein kann und welche Fehler man vermeiden darf. Reinlesen lohnt sich!

Mixen mit den oberen Zehntausend

Auch wenn man eigentlich Hauspersonal hat – für jeden wirklichen Angehörigen der US-Oberschicht ist es unumgänglich zu wissen, wie man Gästen einen steifen Drink mixt. Ein Beispiel? Denken wir doch nur an den New Yorker Rechtsanwalt David Embury, der der Barwelt in den späten 1940ern eines der bis heute wichtigsten Bücher geschenkt hat, obwohl er selbst niemals beruflich hinter einer Tresen stand.

Tatsächlich ist es sogar so, dass alle acht der sogenannten „Ivy League“-Universitäten, also jene extrem teuren Elite-Unis an der US-Ostküste, ihren Studenten eigene Schulungsprogramme in Sachen Cocktails und Bartending anbieten. Und das teilweise schon deutlich länger, als die Tätigkeit am „Brett“ wirklich ein Berufsbild ist. Die Kollegen vom Punch Magazine mit einem spannenden und erheiternden Einblick in die Mixschulen der US-Präsidenten von morgen, mit Drinks zwischen Harvard, Yale und Columbia. Cheers!

Credits

Foto: Shutterstock

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