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Inventur am 12. Juli, 2015

Willkommen zurück zu unserer aktuellen Inventur! Bacardí befindet sich nach wie vor auf Shopping-Tour und die Schweiz und Deutschland entsenden ihre “Dons” nach Mexiko.

 

Heute News in eigener Sache: der Bar Convent Berlin 2015 rückt näher und näher – damit natürlich auch die MIXOLOGY BAR AWARDS 2016 und der MIXOLOGY BAR MARKET am Abend vor dem BCB. Die Jury tagt in diesen Wochen und beschließt, wer einen Award abräumen wird am 5. Oktober 2015 in Berlin. Bald stellen wir die Longlist der Nominierten bei MIXOLOGY ONLINE vor. In kurz bedeutet das also: die Spannung steigt. Ab da heißt es die schicken Schuhe aus dem Schrank räumen, polieren und ein Glas Champagner auf die Vorfreude erheben. Nun genug dazu, jetzt die Inventur. Heute ist sie etwas kürzer ausgefallen, aber es kann nicht immer gleich viele Neuigkeiten geben. Manchmal fließt die flüssige Branche eben auch etwas zäher. Ob das an der Hitze der vergangenen Woche lag?

1) Zwei Dons für Mexiko

Der deutsche und der schweizer Finalist des “Don of Tequila”- Wettbewerbs von Jose Cuervo stehen fest. Die beiden dürfen jetzt zum Finale im September nach Mexiko reisen und sich da den übrigen globalen Finalisten stellen. Am 6. Juli 2015 fand das Schweizer Finale des Don of Tequila Wettbewerbs von Jose Cuervo in Zürich statt. Andi Walch aus der Lobby Lounge im Hotel Schweizerhof zu Bern entschied den Wettbewerb für sich. Für Deutschland fand das Finale in der Chinaksi Bar in Frankfurt statt. Elf Bartender traten gegeneinander an, und Lee Daniel Hobbs aus der Good Old Days Dance Bar in Hamburg konnte dort die Jury von sich überzeugen. Christopher Reichenberger aus der Aposto Bar in Bamberg belegte den zweiten Platz, Jürgen Wiese von der Goldenen Bar in München holte sich Rang drei. Die Teilnehmer in Zürich wie auch in Frankfurt hatten eine Shot-Kreation und eine Margarita-Variante zu kreieren. Die Shot-Rezeptur von Hobbs – dem Thema Shots widmeten wir übrigens kürzlich auf MIXOLOGY ONLINE einen Bericht – sieht aus wie folgt:

Die Shot-Rezeptur von Lee Daniel Hobbs:

Durango

1 cl  José Cuervo Silver
1 cl  Tomatensaft
1 dash  Tapatio
5 dashes  Worcester Sauce
0,5 cl  Olivenöl
0,5 cl  Limettensaft, Frisch gepresst
1 cl  unfiltriertes Lagerbier
2 Blätter  Koriander
5 Blätter  Basilikum

Glas:  Shotglas
Garnitur:  Basilikumblatt und Rosa Pfeffer
Zubereitung:  Basilikum und Koriander muddeln, alle Zutaten auf Eis shaken, fine strain ins Gästeglas.
Dann 1 cl unfiltriertes Lagerbier dazu geben.

2) Bacardí geht einkaufen

Nach der erfolgreichen Akquise von Banks Rum, die uns vor genau einer Woche bestätigt wurde, übernimmt Bacardí jetzt auch den Leblon Cachaça, wir kürzlich bekannt wurde. Das Unternehmen scheint sich auf sommerlicher Shoppingtour rund um die Welt zu befinden. Bislang hatte Bacardí bereits einen kleinen Anteil an der Leblon Holdings LLC  gehalten, jetzt erfolgte also die volle Übernahme. Leblon ist hiermit die erste Cachaça-Marke im Portfolio des familiengeführten Giganten. Wir bleiben gespannt, was nach Rum und Cachaça der nächste Schritt sein wird, bzw. wann das große Plus im Geldbeutel erschöpft ist.

3) Und wo wir gerade bei Bacardí sind…

Die Facundo Rum Kollektion von Bacardí wurde 2013 bereits in Miami und New York gelaunched, jetzt werden die vier ab Oktober auch in Europa zu haben sein. Zu den “Facundos” gehören die Abfüllungen Neo, Eximo, Exquisito und Paraíso. Selbstredend ist die Linie auf ein gewisses Flaschenkontigent begrenzt. So kommen nur exakt 10.000 Flaschen in Europa auf den Markt. Aber wer ist eigentlich dieser Facundo, fragen Sie sich? Nun, die Kollektion ist dem Bacardi-Gründer Don Facundo Bacardí Massó gewidmet. Die vier Rums werden klar als ‘Sipping Rum’ eingeordnet und sind verschiedene Blends, die aus dem “Privatbesitz der Familie kreiert werden”, wie uns Bacardí wissen lässt.

Diese Exklusivität kostet auch. Im Vergleich noch günstig ist der Neo für ca. 60 € (45 Pfund), dann staffelt man sich sukzessive nach oben mit ca. 90 € (65 Pfund) für den Eximo, dann knackige rund 180 € (130 Pfund) für den Exquisito, und wenn man’s schonmal soweit geschafft – und der Vollständigkeit halber – darf man bei den 420 € (300 Pfund) für den Paraíso jetzt auch nicht mehr zaudern. Chin-chin dann wohl, machen Sie schonmal Platz in der Bar.

4) Bombay Sapphire: Unentdeckt in Berlin

In den Räumen der Berliner Sodom und Gomorra Bar bespielt die blaue Gin-Marke schon seit 8. Juli und noch bis 6. August 2015 eine PopUp-Bar mit Namen “The Undiscovered Bar”. Mit viel Tamtam wurde am Montag eröffnet, in den folgenden Wochen sollen die Gäste in der umgestalteten Bar in die Welt von Bombay Sapphire eingeführt werden. Die Botanicals stehen im Vordegrund, und man soll sich über das Thema Gin informieren können. Selbtverständlich wird sich auch das Drink-Angebot um den Gin & Tonic drehen.

 

Credits

Foto: Mann via Shutterstock

Comments (1)

  • Alkuhl

    Moin!
    Sorry, Landei:
    Wo findet der Market dies’ Jaah statt?

    l & r & . Anselm

    reply

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