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Inventur am 12. Oktober 2014

Mit dieser Inventur steht eindeutig New York im Fokus. Auch wenn wir uns nicht direkt mit der Stadt beschäftigen, ist es der wohl am meisten erwähnte Name. Von dort aus geht es mit Virgin Airlines direkt ins All. Doch vorher hüllen wir unser Adamskostüm noch in ein mit Blended Scotch Whisky aromatisiertes Gewand.
1) Die 50 besten Bars weltweit
16 in den USA, 9 in England, 6 in Australien und 3 in Deutschland. Im Gesamtranking liegt Europa an Platz 1, wenn es um die besten Bars weltweit geht. Deutschland sichert sich einen anständigen vierten Platz.
Das Artesian im Londoner Langham Hotel ist wie auch im letzten Jahr auf Platz 1 der internationalen Liste. Unter den Top 5 ist eindeutig New York der Place to be.
Hier kurz die ersten 10 Plätze:
1) Artesian, London
2) Dead Rabbit Grocery and Grog, New York
3) Nightjar, London
4) Attaboy, New York
5) Employees Only, New York
6) Canon, Seattle
7) The Baxter Inn, Sydney
8) American Bar, London
9) High Five, Tokyo
10) 28 Hongkong Street, Singapore
2) Der Ron macht jetzt in Rum
Ron Jeremy hat einen Branchenwechsel hingelegt. Vormals Pornodarsteller, jetzt Gesicht der Rum-Marke Ron de Jeremy, einer Melange verschiedener Rum aus der Karibik, den es sowohl als Spiced Rum sowie als Reserva gibt.
Der ehemalige Erotikfilmdarsteller, dann Produzent derselben und zusätzlich Schauspieler in jugendfreien Filmen, hat also ein neues Feld für sich entdeckt.
In der vergangenen Woche war er mit seinem Rum auf dem Bar Convent Berlin zugegen, um dann nach Manchester weiter zu reisen zur Revolucvíon de Cuba-Rum Veranstaltung. Wie es ist, mit Ron zusammen zu arbeiten verrät der Morning Advertiser.
3) Duft-Stoff
Johnnie Walker Black Label kündigt eine Kooperation mit dem Tweed-Hersteller Harris Tweed Hebrides an. Gemeinsam haben die beiden schottischen Unternehmen den weltweit ersten Stoff mit Whisky-Duftnoten entwickelt. Klingt ungewöhnlich, ist es auch. Wie funktioniert’s?
Der Stoff soll in Kombination mit dem Duft eine Hommage an die Kunst des „Blendens“, die sowohl in der Whisky- als auch in der Tweed-Herstellung angewandt wird, sein.
Die Farben des Stoffes wurden so ausgewählt, dass jede einzelne die Geschmacksnoten des Black Label Whiskys symbolisieren sollen. Der Duft, der dem Stoff in verschiedenen Phasen der Produktion hinzugesetzt wurde, trägt den Namen „Aqua Alba“. Entwickelt wurde er von der britischen Parfümeurin Angela Flanders in Zusammenarbeit mit Johnnie Walker Master Blender, Dr. Jim Beveridge.
Laut der Whisky-Marke basiert er auf den Aromen von Johnnie Walker Black Label und soll an “Torfrauch, Heidekraut, von Wind gebrochenes Holz und weiches grünes Moos” erinnern.
Der Stoff markiert den Start der Johnnie Walker „Pioneer with Flavour“-Kampagne, bei der europaweit lokale Designer Bekleidung und Accessoires aus dem Duft-Stoff schneidern sollen.

4) Houston, einen Galactic Martini bitte

Wem der Name Sir Richard Branson geläufig ist, dem dürfte auch bewusste sein , dass es sich hier um einen Briten handelt, der sich seine Ziele ausnehmend hoch steckt.
Ein eigenes Musiklabel, eine eigene Insel, eine Fluglinie und ab nächstem Jahr soll’s mit Virgin Galactic ins All gehen. Nein, die Erde ist dem Sir nicht genug. Inspiriert von dem All-Ausflug des Unternehmens und um die frische Partnerschaft der beiden Unternehmen gebührend zu begießen, zeigt sich Grey Goose erfinderisch und kreierte zwei neue Cocktails.
Der Markenbotschafter Joe McCanta entwickelte die zwei Drinks, die dem Vorhaben gewidmet sind. Es gibt den Grey Goose Galactic Martini Cocktail und den Grey Goose Beyond the Clouds Cocktail.
Ersterer beinhaltet Himbeeren in Anlehung daran, dass das Äthyl wie es im All vorkommt, nach Himbeeren schmecken dürfte. Das haben Astronauten im Jahr 2009 entdeckt. Dann scheint ein Himbeer-Martini wohl gar nicht so unpassend.
 5) Die Craft zum Vordenken
Viele Bars haben einen großen Einfluss heutzutage. Und zudem muss man gestehen, dass jede Bar, in welcher Form auch immer sie dem Handwerk der Barkultur nachgeht, ihre Berechtigung hat.
Nun müssen wir uns doch trotzdem Fragen, welche Bars besonderen Einfluss auf unsere Trinkkultur haben. Auch andere Bartender holen sich hier und dort ihre Inspiration und so spricht sich der ein oder andere Hotspot bei den Nachtschwärmern herum. Hier ist eine Auswahl der 13 besten Craft-Cocktail Bars in den USA.
Kurze Information am Rand. Craft-Cocktails sind all jene Drinks, bei welchen jede oder zu mindestens die hauptsächlichen Zutaten selbst hergestellt wurden. Die Bandbreite besteht bei dieser Kunst des Mixens von Barrel Aged Cocktails, bis hin zu einfachen Genüssen einer infusionierten Spirituose.
Die ersten fünf Plätze belegen das Milk & Honey in New York, das Employees Only mit seinem Headbar-Rockstar Steve Schneider – ebenfalls in New York, der Pegu Club, wer hätte es gedacht, aus New York, das Death & Co. aus, genau, New York und zuletzt, als einziger außerhalb eben mehrfach erwähnter Stadt, das Clyde Common aus Portland.
6) Gewinnspiel
Wer der Digestif-Kultur nach italienischem Vorbild schon immer etwas näher kommen wollte, für den Verlosen wir hier ein exklusives Sibona Grappa Genusspacket.
Bestehend aus einem dekorativen Sibona-Fass, dazu ein Sibona di Barolo, die fassgelagerte Variante Sibona di Madeira und selbstverständlich die entsprechenden Gläser für den vollen Trinkgenuss. Die Frage welche es zu beantworten gibt lautet:
”In welcher italienischen Region liegt die Antica Distilleria Domenico Sibona S.p.A.?”
Die Antwort bitte an: verlosung@mixology.eu. Einsendeschluss ist Freitag, der 17. Oktober 2014.

Im Oktober folgt die Roadshow von Sibona Grappa in Berlin, Hamburg und München.

Credits

Foto: Mann am Ticker via Shutterstock

Comments (1)

  • Lars

    Die guten alten ‚weed-Hersteller’…

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