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fumado

Inventur am 14. August 2016

Unmut auf St. Pauli, Freixenet im neuen Look und die Macher der Dead Rabbit Bar in New York begehen mit der BlackTail Bar neue Pfade. Da sind wir wieder!

Wir fallen wie so oft und gerne mit der Tür ins Haus: die Long List für die MIXOLOGY BAR AWARDS 2017 ist online. Ja, wirklich! Zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr auch vier europäische Awards, die an den besten Mixologen, die beste neue Bar, die beste Bar und das beste Barprodukt/Spirituose vergeben werden. Hier geht es zu dem Artikel, wo die jeweils zehn besten in den unterschiedlichen Kategorien vorgestellt werden. Wer übrigens jetzt gleich ein Ticket für die Awards-Gala am 10. Oktober 2016 im Berliner Maritim Hotel der folge diesem Link. 

Spanische Sommergewänder: Freixenet 

Fühlt sich zwar nicht so an, aber es ist tatsächlich immer noch sogenannter Sommer. Und anlässlich dessen hat sich der Freixenet Carta Nevada Semi Seco in ein neues Gewand geworfen – designt von niemand anderem als dem Berliner Designer Michael Michalsky. Aber nicht nur der Sommer, sondern vielmehr das 75. Jubiläum der spanischen Marke sind der Grund für das neue Gewand dieser Sonderausgabe. Michalsky ließ sich laut eigenen Angaben von der Freixenet-Weinkellerei unweit von Barcelona inspirieren, das Ergebnis ist eine Hommage an “die Grandezza und Lebensfreude, die Spanien und Freixenet so unverwechselbar machen”. Na denn: Salud!

Schluss mit lustig auf St. Pauli

Den Kiosken auf St. Pauli soll es an den Kragen gehen – zumindest wenn es nach Bezirksamtsleiter Falko Droßmann geht. Wo liegt das Problem? In dem Kiez bieten immer mehr Kioske Bier oder Highballs wie Gin & Tonic (was genau da drin ist, lassen wir jetzt mal dahin gestellt) für absolute Ramschpreise an – selbstverständlich sehr zum Verlust der echten Gastronomen mit ihren Kneipen, Bars und Clubs, wo man bei solchen Preisen natürlich nicht mithalten kann. Und genau da liegt der Hund begraben: Billig-Angebote stehlen den alteingessenen Bars die Kundschaft weg, denn es wird, salopp gesagt, an den Kiosken gesoffen, während den Gastronomen des Umsatz wegbricht . Was der Bezirksbürgermeister vorhat? Sich erstmal mit den Club-Betreibern zusammen setzen, um ein “Maßnahmen-Paket” zu schnüren. Mehr gibt es hier bei der Mopo.

Es hat sich ausgebrannt: Bacardi 151° verabschiedet sich

Ein potenter Klassiker verschwindet in Kürze vom Bar-Parkett und aus den Regalen der Fachhändler: Wie uns am späten Freitagnachmittag mitgeteilt wurde, wird Bacardis in Barkreisen durchaus geschätzte, 75,5-prozentige Overproof-Abfüllung Bacardi 151° eingestellt und komplett vom Markt genommen. Wer jetzt noch Restbestände bekommen möchte, muss sich anstrengen, denn nach Aussage von Bacardi Deutschland ist der dunkle Rum, der in der Vergangenheit vielen Tiki-Drinks und sicher auch dem einen oder anderen B-52 den gewissen Bäng gegeben hat, bereits ab sofort nicht mehr regulär lieferbar.

Als Grund für die Einstellung der Sorte gibt man seitens des Konzerns mit der Fledermaus schlicht und in sterilem Gestus an, die Liquidierung der Qualität geschehe “im Rahmen einer globalen Sortimentsoptimierung” – zu den eigentlichen Gründen schweigt man. Eindeutig konnte der “151°” also nicht die gewünschte Marge vorweisen. Das Feld mit den extrastarken Melassebränden wird dadurch also noch schlanker, als es ohnehin schon ist.

Zwei Iren auf Kuba: die BlackTail Bar

Die Dead Rabbit Bar in New York eröffnet ihre zweite Dependance in der Metropole am Hudson: am 15. August 2016 wird die BlackTail Bar offiziell ihre Pforten öffnen. Die Idee hinter der Bar ist eine “American Bar auf Kuba” , mit allem was dazu gehört, wie Sean Muldoon vom Dead Rabbit über das neue Barkonzept spricht. Der Fokus wird auf Rum liegen, Fotos der Insel werden der Bar im zweiten Stock des Pier A Harbor House am Battery Park angeblich ordentlich kubanisches Flair einhauchen. Eine große Quelle der Inspiration für die zwei Iren, die hinter der vielfach ausgezeichneten Dead Rabbit Bar stehen, waren außerdem Hemingways Jahre auf Kuba zu Zeiten der Prohibition. Neben den Drinks – es wird übrigens keinen kubanischen Rum geben, denn der darf nicht in die USA importiert werden – wird es kleine Speisen mit viel Meeresfrüchten geben. Wir sagen: noch ein Grund mehr, dem Big Apple einen Besuch abzustatten, und buchen einen Flug.

Credits

Foto: Foto via Shutterstock.

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