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Inventur am 14. Juni 2015

Limitiertes von Martini und Tanqueray, Giffard stellt zwei neue Sirupe vor, der große Drogenreport ist da und außerdem gibt es Übernahmegerüchte Diageo betreffend.

Was wir im Juni mögen? Streefood, Musik und Drinks. Und genau dieses Triptychon von Frühsommer-Amusement findet seit Freitag und noch bis heute, Sonntag 14. Juni 2015, auf dem RAW Gelände in Berlin-Friedrichshain statt. Der klingende Name: Das erste Streetfood Open Air Festival. Das Essen kommt unter Anderem von Mogg & Melzer mit köstlichem Pastrami oder von Crepes Maman. Zu hören gibt es Jazz. Überzeugt? Na dann, schnell durch unsere vollgepackte Inventur und dann ab aufs RAW Gelände.

1) Schnelles

Martini bleibt auch in diesem Jahr seiner Racing-Tradition treu und bringt mit 15. Juni 2015 zwei neue limitierte Ausgaben auf den Markt. Den Martini Bianco und den Rosso gibt es in Rennfahrt-inspirierten Flaschen in dunkelblau, weiß und rot. Der Launch des neuen Designs wird begleitet von einem Gewinnspiel bis zum 9. August 2015 und zwar kann man ein Wochenende lang inklusive Begleitung die Rennstrecke von Monza mit den Williams Martini Racing Fahrern Massa, Bottas und Wolff fahren und einen Tag am Comer See genießen. Die zwei Flaschen kommen in die üblichen 0,75l-Flasche in den Handel. Na dann: schnell sein!

2) Limitiertes

Inspiriert von den 80ern – den 1880ern. Tanqueray hat’s wieder getan: das britische Gin-Haus bringt eine neue limitierte Edition in den Handel. Der Tanqueray Bloomsbury Gin wird es werden. Master Blender Tom Nichol hat sich dafür von Charles Tanquerays Sohn inspirieren lassen, der hatte 1880 das Gin-Geschäft im zarten Alter von 20 nach dem Tod seines Vaters übernommen. “Wacholder voraus” ist das Motto, die Rezeptur setzt sich unter anderem aus toskanischem Wacholder, Koriander, Angelikawurzel, Winter-Bohnenkraut und Zimtkassie zusammen.

Jetzt zur wichtigsten Frage: Wann kommt er und was kostet er? Laut Spirits Business sollen 100.000 Flaschen für je ca. 33 US-$ zu haben sein. Wir halten Sie auf dem Laufenden, sollte es bald mehr Informationen geben. Wie hinlänglich bekannt sein dürfte, ist das natürlich nicht die erste limitierte Sonderausgabe von Diageo. Im letzten Jahr kam, übrigens auch Anfang Juni, der Tanqueray Old Tom Gin auf den Markt, ebenfalls 100 000 Stück davon. Davor, und von vielen unvergessen, machte der Tanqueray Malacca von sich Reden. Sonderausgaben – eine Tradition bei Tanqueray, wie es scheint.

3) Würziges

Giffard stellt zwei neue Sirupe vor. Basilikum und Estragon komplettieren die Palette der Franzosen auf insgesamt 65 verschiedene Sirupe. Ersterer erinnert geschmacklich an Thai Basilikum und verspricht laut Hersteller leichte Noten von Anis, beim Estragon treten außerdem Nuancen von Eukalytus zum Grundaroma hinzu.

4) Bewusstseinerweiterndes

Die Zeit Online präsentierte die Ergebnisse der GDS, der Global Drug Survey. Weltweit wurden Menschen zu ihrem Drogenverhalten befragt und die Ergebnisse sind nun grafisch aufbereitet online einzusehen. Bevor wir uns näher heranwagen, noch ein paar wichtige Bemerkungen zu der Umfrage: die Teilnehmer wurden nicht zufällig ausgewählt, sondern haben freiwillig und aus eigenem Antrieb bei der Umfrage mitgemacht. Insgesamt haben 100 00 Menschen die Fragen beantwortet, wobei hier die Teilnehmer pro Land stark variieren. Gut, Basis geklärt, auf zu den interessanten Ergebnissen.

Die Iren trinken laut erhobenen Daten am meisten, wohingegen die Griechen am wenigsten trinken. Deutschland und Österreich befinden sich am unteren Ende des Mittelfelds, und halten sogar einige Zeit ohne Alkohol aus. Ganz im Gegensatz zu Frankreich, da kommen die meisten nicht eine ganze Woche ohne ein Glas Wein zurecht.

Auch Daten über den Konsum illegaler Drogen wurden erhoben. Von Finanzfragen – so kostet ein Gramm Kokain in Brasilien umgerechnet sechs Euro, in Australien über 200 Euro – bis hin zu Beschaffungsfragen. In England zum Beispiel lässt man sich gerne beliefern – mit Drogen, die man zuvor  auf der “Silk Road” im Darknet erstanden hat. Mehr Ergebnisse online, sehen Sie selbst!

5) Gerüchteküche

Die Nachricht verbreitete sich wie ein Buschfeuer: Übernahme bei Diageo! Spirits Business berichtet über die mögliche Akquise des britischen Konzerns durch den schweizer-brasilianischen Doppelbürger Jorge Paulo Lemann. Hierbei beruft man sich auf das brasilianische Nachrichtenblatt Veja. Lemanns Private-Equity-Firma 3G, zu der bereits Heinz und AB Inbev gehören, sei an dem britischen Spirituosen-Multi interessiert. Zu Diageo gehört unter anderem Guinness, das zu übernehmen bei AB Inbev für große Begehrlichkeiten sorgen könnte. Gerüchte hin, Spekulationen her.

Eins ist sicher: in dieser Woche haben die Gerüchte über eine mögliche Übernahme der Aktie von Diageo einen Schub von fast 8 Prozent verliehen. Eine Frage bleibt jedoch: wer ist dieser Lemann, der das passende Kleingeld für eine Diageo-Übernahme in der Tasche hätte? Der mittlerweile Mitte Siebzigjährige ist Milliardär und der größte Bierverkaäufer, seitdem er sich 2008 an Anheuser-Busch heranmacht und AB Inbev daraus schuf. Außerdem gehört ihm Brahma, eine brasilianischer Bierfirma und eben mit Heinz ein Ketchup- und Saucen-Gigant. Die Handelszeitung berichtete 2014 über den laut Forbes “spannendsten Milliardär” Lemann detaillierter angesichts seiner damals erschienen Biografie. 

 

Credits

Foto: Mann und Frau via Shutterstock

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