TOP

Inventur am 24. Januar 2016

Sonntag ist Inventurtag, wie wir wissen. Und darum legen wir auch heute wieder los. Mit isländischem Gin und neuen Drinks vom “King Cocktail”, Dale de Groff.

Auf ins Schwabenland! Das sagen wir nicht besonders oft, aber vom 29. bis zum 31. Januar 2016 ist es wieder soweit: die 0711 Spirits 2016 öffnet ihre Pforten. In diesem Jahr wird es rund 80 Aussteller geben, darunter ausgesuchte Namen von B wie Belsazar über O wie O’Donnel Moonshine bis zu V wie Villiner Zigarren. Für 30 Euro ist man für das 3-Tage-Ticket dabei, ein einzelner Tag kostet € 15. Wir sehen uns dort. Und bis dahin: die aktuelle Inventur.

1) Coca Cola wird “noch” grüner

Es grünt so grün, wenn – Coca Cola ankündigt, den Steviagehalt in ihrer “Life” weiter erhöhen zu wollen. Bislang wurden nur 37 Prozent des Süßstoffes mit dem pflanzlichen Mittel ersetzt, womit man sich bei dem Konzern bemühte, dem Trend hin zu einer bewussteren Ernährung und der Reduktion des klassischen Zucker Genüge zu tun. Jetzt heißt es aus dem Hause Coca Cola, sogar die Hälfte der Süße aus Stevia beziehen zu wollen und damit dem Grün der Flasche noch etwas mehr Gesundheit einzuhauchen. Natürlich ist weniger Zucker besser, aber man sollte beim Genuss der “Grünen” im Auge behalten, dass die andere Hälfte der Süßungsmittel in der Life immer noch von weniger gesunden Süßungsquellen stammen.

2) Island in Deutschland

Zwei Produkte aus der isländischen Eimverk Distillery sind ab genau jetzt über Kirsch Whisky auch in Deutschland zu haben. Der Vor Gin, dessen fassgelagertes Pendant bereits im letzten Jahr im Zuge der MIXOLOGY Verkostungsrunde vorgestellt wurde, und der Flóki Icelandic Young Malt werden beide mit ausschleßlich isländischen Produkten hergestellt. Beim Gin etwa reihen sich neben den obligatorischen Wacholder auch Grünkohl, isländisches Moos und Birkenblätter in die Liste der Botanicals. Außerdem ist da nichts mit durchsichtig, sondern: weil auf die Kaltfiltration verzichtet wird, ist der der Vor Gin leicht trüb im Glas. Die Isländer wieder. Der Gin ist für rund 40 Euro und der Young Malt für etwa 60 Euro zu haben.

3) Neue Drinks von „King Cocktail“

Einen Cocktail von Dale de Groff eingeschenkt zu bekommen, bleibt für uns Spätgeborene ein Wunschtraum. Zwar ist der zu Recht als lebende Legende zu bezeichnende Amerikaner nach wie vor umtriebig, aber eben meist in Sachen Jury um den Globus unterwegs oder für das „Museum of the American Cocktail“, dessen Präsident er ist. Doch nunmehr hat der Altmeister wieder zum Shaker gegriffen und gleich sieben Drinks kreiert, die meisten davon Twists auf Klassiker wie den „Papa doble“, der bei ihm nun „Hemingway Daiquiri“ heißt (ein Name, der schon früher auftauchte…). Der „Slightly less than perfect Manhattan“ mit Dale’s Aromatic Bitters zählt ebenso zur Liste.

Die Cocktails werden – man höre und staune – auch in Deutschland ausgeschenkt, allerdings nur, wenn man sich schon an Bord eines der Schiffe der „Holland America Line“ befindet. Für die US-Kreuzfahrtschiffe unter der Flagge unseres Nachbarlandes wurden die Drinks kreiert. Im Zuge der Ostsee-Rundfahrt legt man auch in Travemünde und Hamburg an, womit man sich als Passagier im „Rainbow Room“, de Groffs legendärer Bar am Rockefeller Plaza in New York, imaginieren kann. Denn auch der „The Ritz Cocktail“, der Champagner-Cocktail mit der geflämmten Orangenzeste, zählt zur Selektion.

4) Mitarbeiterführung

Auf seinem Nomyblog hat Jan Peter Wulf letzte Woche ein paar Tipps für Gastronomen zum Thema Mitarbeiter zusammengefasst. Wie geht man mit den Service-Mitarbeitern um und was muss man tun, damit die Fluktuation so gering wie möglich bleibt? Insgesamt sechs Tipps hat er zusammengefasst, dabei geht es vom Einstellungsprozess bis zur Gewährleistungs von Weiterbildunsgmöglichkeiten für die Service-Mitarbeiter. Lesenswert und so manch einer kann da bestimmt noch was lernen.

Credits

Foto: Frau via Shutterstock.

Kommentieren

Ich akzeptiere