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Inventur am 7. August 2016

Da sind wir wieder! Heute mit Overproof-Gin, der Coda Dessert Bar, einem Irish Whiskey und ein paar Neuigkeiten rund um die MIXOLOGY BAR AWARDS 2017.

 

Die heutige Inventur wollen wir mit einem Hinweis in eigener Sache beginnen. Am 10. Oktober 2016 werden im Berliner Maritim Hotel die MIXOLOGY BAR AWARDS 2017 vergeben. Im Jubiläumsjahr gibt es neben der neuen Location auch noch ein paar weitere Neuerungen, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Hier geht es zu dem Artikel.

Aussie-Premiere für Overproof-Gin

Im Vorjahr starteten Adam Carpenter und Wes Heddles ihre Boutique-Destillerie „Prohibition Liquor”. Die Südaustralier legten voriges Monat zum bisher einzigen Produkt, dem „Prohibiton Gin“, noch kräftig eines drauf. Mit 69% ist der „Bathtub Cut Gin” nämlich der stärkste Gin der südlichen Erdhalbkugel, behaupten seine Macher. Bislang galten West Winds’ „Captain’s Cut” (63 Prozent) and Four Pillars „Navy Strength” (58,8) als stärkste Australo-Gins.

Rekorde und Kraftmeierei interessierte die beiden Köpfe hinter dem Navy Strength-Gin aber nur bedingt, das Ergebnis sollte vor allem pur zu trinken sein: „Das Hauptelement dafür ist die Cassia-Rinde, der Zimtgeschmack nimmt ihm die „Hitze“ ein wenig“, so Carpenter. Weiters kam Star-Anis zu den elf bisherigen Botalicals der 42%-igen Version, auch der Anteil der Blutorangen- und rosa Grapefruit-Schalen wurden erhöht. „Alles sollte heftiger sein, denn bei 69% kämpfst Du aromatisch gegen eine Menge Alkohol“.

Destilliert wird bei Brendan Carter von „Applewood“ in den Adelaide Hills, Abfüllung und Etikettierung erfolgen in Adelaide selbst. Denn vor allem das Package Design – Carpenter ist gelernter Graphiker – mit seinen Prohibitionszitaten hat den Gin rasch bekannt gemacht. Die ersten 1.500 Flaschen „Bathtub Cut“ sind ausgeliefert, Batch 2 wird gerade produziert. „Es gibt einen gewissen Durst nach den Overproofs“, zeigt man sich bei „Prohibition Liquor” überzeugt. Vertrieben wird der Rekord-Wacholder von Cerbaco, der Preis beträgt stolze 115 australische Dollar (ca. 78 Euro) für den halben Liter.

Ein Ire in Bayern: The Dubliner Irish Whiskey bei Charles Hosie

Charles Hosie reiht ab jetzt neben dem The Dubliner Irish Whiskey Liqueur auch den The Dubliner Irish Whiskey in das Portfolio. Dieser ist ein Blend aus Single Malts und Grain Whiskies, der in amerikanischen Bourbonfässern reift. Das Unternehmen mit Sitz in Aschau im Chiemgau in Bayern reiht The Dubliner neben den Old St. Andrews Whisky in das Portfolio ein.

Über Craft Beer

Craft Beer hier, Craft Beer da – aber was genau ist das nochmal und warum ist es jetzt in aller Munde? Bei kaufda.de geben drei Craft Beer-Profis, darunter Nina A. Klotz von den Hopfenhelden, Martin Schmidt vom Handgemacht-Festival und Peter Essers von der Braustelle, ihre Antworten auf die gleichen vier Fragen. Darunter, wie man zum Thema Craft Beer kam, welches das erste war, dass getrunken wurde, und was genau die persönliche Faszination für die Bewegung ausmacht. Drei Perspektiven und dreimal unterschiedliche Antworten. Hier entlang, bitte.

Die Coda Dessert Bar

Alexandra Bühler vom Barstalker-Blog hat sich mit dem Bartender Julian Kunzmann – hier übrigens im MIXOLOGY-Interview – über sein neuestes Projekt in Berlin-Neukölln unterhalten. Kunzmanns Weg führte ihn über den Limonadier zur Lost in Grub Street Bar, dann kurz ins Schwabenland und nun eben in die Coda Dessert Bar. Das klingt verdächtig nach “süß”, enthüllt sich aber als Konzept als fernab von süßen Nachspeisen mit süßen Drinks. Verantwortlich für die Kreationen zeichnet der Pâtissier René Frank, und hier erzählt Bühler in ihrem Blogeintrag davon, was sie dort erlebt hat und wie das mit der Kombination von Cocktails und Patisserie-Meisterwerken so funktioniert. Fotos gibt es natürlich auch, denn wo wäre man ohne visuelle Untermalung.

Einen White Russian, bitte.

Heute enden wir mit einer traurigen Mitteilung: wie vergangene Woche bekannt wurde, ist der Schauspieler David Huddleston im Alter von 85 Jahren verstorben. Er spielte in über 60 Filmen mit, eine seiner größten Rollen war die des Mr. Lebowski in dem Film “The Big Lebowski” von Ethan und Joel Coen. In diesem Film goss sich Jeff Bridges als der “Dude” einen Black Russian mit Milch auf und machte daraus einen White Russian. Und genau einen solchen erheben wir heute zu Ehren von David Huddleston.

Credits

Foto: Bild via Shutterstock.

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