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Jägermeister Scharf Hot Ginger

Bei Jägermeister wird scharf geschossen: Jägermeister Hot erweitert das Portfolio des Kräuterkönigs

Das Familienunternehmen Mast-Jägermeister setzt mit seiner neuesten Variante „Jägermeister Scharf“ weiterhin auf Innovation. Nach „Winterkräuter“ und „Manifest“ kommt mit „Jägermeister Hot Ginger“ die dritte Variante des Kräuterlikörs auf den Markt.

Wie bei den bisherigen Varianten betont das Unternehmen, daß als Basis für Jägermeister Scharf oder Jägermeister Hot Ginger, der Bezeichnung für den internationalen Markt, dieselbe Rezeptur wie für das Original verwendet werde. „Wir bleiben unseren Wurzeln treu“ so Sebastian Koenen, aus dem Bereich Global Innovation & Design der Wolfenbütteler.

Besonders meint er damit vermutlich Ingwer- und Galgant-Wurzeln, die in der Auswahl der 56 verwendeten Kräuter besonders prominent im neuen Produkt für die Schärfe sorgen sollen. Im Gegenzug verzichtet der Likör auf fünf Prozent Alkohol und bleibt mit 33% Vol. „unter Par“. Man wolle „als weltweit erfolgreichster Kräuterlikör-Hersteller für unsere Konsumenten immer wieder neue Impulse setzen“ so Koenen weiter. Und dies nicht nur im Geschmack, sondern auch in Sachen Produktdesign und Kommunikation.

Auf der Flasche prangt entsprechend ein schwarzes Etikett, auf das keck die Buchstaben des Wortes „Scharf“ gewürfelt wurden neben der Geschmacksbeschreibung „Hot Ginger“. Das Ganze erinnert ein wenig an die hippen Kombucha-Varianten, die neuerdings die Kühlregale der Cafés deutscher Metropolen bevölkern.

Jägermeister Hot ist die dritte Auskopplung des Kräuterprimus

Nach Dekaden erfolgreicher Verengung des Sortiments auf den klassischen Jägermeister und genauso erfolgreicher Ein-Produkt-Strategie öffnete das Familienunternehmen die Palette 2013 wieder einen Spalt. Mit „Jägermeister Winterkräuter“, auf dem internationalen Markt als „Jägermeister Spice“ vertrieben, gab es eine erste saisonale Spirituose für Herbst und Winter.

Damals wurde der Originalrezeptur noch Vanille, Zimt und Safran zugegeben, dafür Alkohol herausgenommen. Mit lediglich 25%Vol. kommt Jägermeister Spice zu Weihnachten deutlich milder als der große Bruder daher.

Und auch der 2017 mit großem Tamtam eingeführte „Jägermeister Manifest“ blieb nah an der Originalrezeptur, kam allerdings mit 38% Vol. leicht stärker daher. Der auf eine eher maskuline Zielgruppe abzielende Manifest nutzt ein Mazerat mit „höhere Kräuterbeladung“ in der Herstellung und greift dafür auf ein Weizendestillat zurück, das 15 Monate in kleinen getoasteten Eichenfässern lagerte.

Mit dem vorsichtigen Spiel auf der Kräuterklaviatur links und rechts des traditionellen Rezepts ist das Unternehmen der Ein-Marken-Strategie nicht völlig untreu geworden. Man gibt nicht vor, das Rad neu zu erfinden, sondern betont, dass das bewährte nach wie vor wie geschmiert läuft und mit Varianten wie Jägermeister Hot auch neuartig glänzen kann.

Der Preis für die neue Variante, die man bei einer Trinktemperatur von -18° Celsius als Shot genießen soll, beträgt rund € 12,49 pro 0,7 l Flasche.

Wie schmeckt Jägermeister Scharf?

Jägermeister Scharf bietet im Glas einen deutlichen Farbunterschied im Vergleich zum rötlich-braun schimmernden Original. Die neue Likörvariante präsentiert sich in einem überraschend hellen Bersteingelb. Würde man ihn blind verkosten, wäre die Verwandtschaft nur für den geschulten Gaumen feststellbar.

Wo der Original-Likör in der Nase wuchtig und erdig-würzig daherkommt, bietet Jägermeister Scharf weitaus filigranere Noten, die Ingwer und Piment anklingen lassen. Am Gaumen kommt dann die vom Unternehmen angepriesene Ingwerschärfe zum Tragen, flankiert von mediterranen Kräuternoten wie Thymian.

Wie scharf ist Jägermeister scharf? Wer gerne pfeffrige Ingwerlimonade trinkt, wird Jägermeister Hot Ginger als eher sanft gewürzt empfinden.

Bei -18° Celsius, der vom Hersteller empfohlenen Trinktemperatur, und als Shot genossen, wird man von der oben beschriebenen Charakteristik nicht viel mitbekommen. Wer es gemütlicher angehen lassen will, kann getrost zur Longdrinkvariante mit Ginger Beer greifen. Diese Mischung, von Jägermeister bereits mit dem Original beworben, wirkt hier geradezu leicht und honigsüß.

Und was treibt Mast-Jägermeister sonst so?

Neben der Kernmarke Jägermeister besitzt das Unternehmen die Regionalmarke Schlehenfeuer und stieg kürzlich überraschend bei der Hamburger Vicentina GmbH & Co. KG ein, die Gin Sul herstellt. Mit der dafür gegründeten Firma M-Ventures beteiligte man sich überdies kürzlich am Veranstaltungskonzept ArtNight. Gleichzeitig steigt der Absatz wieder, nachdem man um 2014 herum leichte Rückgänge hinnehmen musste. Im Geschäftsjahr 2018 wurden beinahe 100 Millionen 0,7 Liter-Flaschen des Likör-Giganten in 140 Länder der Welt verkauft.

Credits

Foto: PR | Montage: Caroline Adam

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