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Cherry Bitter vereint wilden Enzian und Kirsche

Kakuzo erweitert sein Sortiment. Gründer Paul Meinert hat weiter Japan im Visier.

Paul Meinert bleibt seinem Motto treu und launcht mit Kakuzo Yuzu Gin Liqueur und Kakuzo Cherry Bitter zwei Produkte mit japanischem Fundament. Willkommen im Land der aufgehenden Spirituosen.

Okakura Kakuzo erklärte zu Beginn des 19. Jahrhunderts der westlichen Welt, was man in Japan unter Teekultur und regionalen Zeremonien verstand. Der Denker und Kunstwissenschaftler ist vor allem durch sein Das Buch vom Tee bekannt, auch wenn sein Verdienst um japanische Kultur weitaus größer war.

Aus eins mach drei bei Kakuzo

„Wir wollten für unsere Spirituose einen Namenspatron, der das traditionelle wie das moderne Japan verkörpert“, beschreibt Paul Meinert zur Entstehung. 2018 erst hat er mit Kakuzo Tea Infused Vodka seinen Tee-infusionierten Vodka gelauncht. Nur ein Jahr später legt er mit zwei Produkten nach. „Das eine ist ein Hybrid aus Gin und Aperitif, der kräutrige, süßliche und fruchtige Noten mit sich bringt“, so der Gründer. „Die zweite Spirituose ist ein besonderer Kirsch-Bitter.“

Kakuzo Bitter Sprizz
Der Bitter Spritz mit Kakuzo Cherry Bitter, Weißwein, Soda und Orangenzeste.
Kakuzo Yuzu French
Der Yuzu French mit Kakuzo Yuzo Gin Liqueur, Zitronensaft und Zuckersirup, Champagner und Minzblättern..
Kakuzo Gin Liquer
Für die Herstellung des Kakuzo Yuzu Gin Liqueur paarten Meinert und sein Team einen traditionell destillierten Gin mit Yuzu.

Yuzu und Kirsch: typisch japanische Aromen

Zwei Aromen also, die symptomatisch für Japan stehen. Yuzu hat in den letzten Jahren auch hierzulande an Bekanntheit gewonnen, ist aufgrund ihrer Rarität jedoch immer noch alles andere als eine Selbstverständlichkeit in der Bar. In Europa ist die zitruslastige Frucht schwer zu bekommen, kein Wunder, wenn man weiß, dass ein Yuzu-Strauch erst nach zehn Jahren das erste Mal Früchte trägt. Das macht sie zu einer der seltensten und teuersten Früchte in Japan.

„Yuzu vereint ein spezielles fruchtiges Aroma mit herben Noten“, beschreibt Paul Meinert. „Ich mag Gin, wollte aber nicht noch einen weiteren Gin auf den Markt bringen.“ Für die Herstellung des Kakuzo Yuzu Gin Liqueur paarten Meinert und sein Team einen traditionell destillierten Gin mit Yuzu, Kalamansi – das ist eine Kreuzung aus Kumquat und Mandarine – sowie Mandarine.

Kakuzo Flasche Bitter
Der Likör kommt mit 20% Vol. in die Flasche und wird ab Mitte Oktober für 24,90 EUR (0,7 l) erhältlich sein.

Cherry Bitter vereint wilden Enzian und Kirsche

Das zweite Produkt, der Kakuzo Cherry Bitter, beruht auf wildem Enzian und Kirsche, ebenfalls eines der wichtigsten Symbole der japanischen Kultur, bekannt durch das traditionelle Kirschblütenfest Hanami.

Im Kakuzo Cherry Bitter präsentiert sich die Kirsche mit einem satten, tiefroten Aroma und wird dabei begleitet von würzigem Enzian, herber Bitterorange und mildem Vodka. Der Alkoholgehalt liegt bei 20% Vol., das Produkt wird ebenfalls ab Mitte Oktober für geplante 19,90 Euro im Fachhandel erhältlich sein.

„Ideal beispielsweise für eine japanisch inspirierte Negroni-Variante oder einen Bitter Spritz“, so Paul Meinert. Für letzteren einfach den Cherry Bitter mit Soda und Weißwein in einem Weinglas auf Eis bauen.

Keine künstlichen Zusätze bei Kakuzo

„Beide Produkte enthalten keinerlei künstliche Zusatz- oder Farbstoffe“, erklärt der Kakuzo-Macher weiter. „Auf dieses Qualitätsmerkmal achten wir besonders.“

Und das hätte mit Sicherheit auch dem Namenspatron gefallen.

Credits

Foto: ©Kakuzo | Video: ©TookTook

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