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MADE IN GSA COMPETITION 2015: SIRUP UND COCKTAIL BITTERS

Es geht weiter mit der Präsentation der diesjährigen Sponsoren der Made in GSA-Competition am 22. Juni in Berlin. Sirups und Cocktail Bitters verleihen Drinks eine persönliche Note und Extravaganz, unterstreichen die Ausrichtung eines Cocktails oder stechen hervor. 

Das gewisse Extra muss nicht zwangsläufig hochprozentig sein, will jedoch meistens nicht fehlen. Unaufdringlich, aber an ihrer unterschiedlichen Aromen-Vielfalt deutlich erkennbar, gesellen sich Sirups und Cocktail Bitters zu den Basisspirituosen, und ergänzen Cocktails mit ihrer bitteren, floralen und süßen Ausrichtung in deren Profil und Aufbau. Die Zeiten, in denen Bartender ausschließlich auf einige wenige Sirups wie die allseits bekannte Grenadine oder nur auf Angostura Bitters zurückgreifen konnten, sind allerdings schon lange vorbei.

Die neue Bandbreite

Die Bandbreite und die Produkt-Auswahl sind gestiegen. Durch die kreative Auswahl und Beigabe verschiedener Botanicals sowie besondere Herstellungsweisen bilden sie ein gewachsenes, eigenständiges und vielfältiges Segment in der Barkultur. Und: man muss nicht unbedingt vom Fach sein, um seinen Drink oder Aperitif wie Schaumwein zuhause zu versüßen oder veredeln. Wir stellen zwei Häuser mit drei Produkten aus der Kategorie „Sirup und Cocktail Bitters“ vor, die den GSA-Wettbewerb mit ihren Variationen bereichern.

Das kleine Fläschchen sieht aus, als käme es direkt nach Rezeptübergabe aus der Apotheke, und der Blick geistert unbedingt ein zweites Mal über das Etikett, um sicher zu gehen. Richtig, es handelt sich um „OK Tropfen“, die zwar alles andere als KO machen, aber trotzdem ein wenig Ruhe eine Komposition bringen. Der Name für den Cocktailbitter von Klaus St. Rainers KSR Munich Manufaktur ist auffallend und bewusst gewählt. Es sind die für ihre beruhigende Wirkung bekannten Kamillenblüten, die als zentraler Bestandteil für eine dezent bittere Note sorgen, die Angosturarinde unterstreichen und gleichzeitig einen Hauch Schokolade erkennen lassen. Rum oder Single Malts zum Beispiel sind passende Begleiter für diesen Bitters.

Fruchtig und Sexy!

Mehr als OK sind die als warm und würzig beschriebenen „Sexy Bitters“, ebenfalls aus St. Rainers Manufaktur. Basierend auf Hans Reisetbauers 45 prozentigem Blue Gin wurde der Bitters von Florian Faude nach Originalrezeptur mazeriert, geblendet, gefiltert und abgefüllt. Florian Faude beteiligt sich selbst mit einem Premium-Produkt an der finalen Made in GSA-Competition im Fragrances: Bei der Herstellung seines Himbeersirups von Faude Feine Brände werden weder Konzentrate noch aromatische Zusätze verwendet. Ein reines Naturerlebnis voll satter Frucht.

Credits

Foto: Bitters via Shutterstock

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