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Master of American Whiskey Conference: Not another Zoom-Call

Master of American Whiskey kommt auch in der Coronakrise seinem Auftrag nach: Wissen und Austausch zu vermitteln. Gleichzeitig wird das Format angepasst und am 29. März als ganztägige Live-Veranstaltung gestreamt. Das Programm kann sich sehen lassen, denn eine Tatsache bleibt unverändert: #MOAW ist eine Fachveranstaltung für Menschen aus der Bar und Gastronomie.

Das Education-Programm Master of American Whiskey (#MOAW) von Brown-Forman war immer schon ein besonderes Format. Eines, das eine gemeinsam verbrachte Zeit mit einem spielerischen Wettbewerb verband. Im Vordergrund steht das kollektive Erlebnis sowie die Weiterbildung in Workshops, auch wenn natürlich am Ende immer ein paar Glückliche als Gewinner einer Competition ermittelt wurden. Für die ging es dann beispielsweise auf eine Reise in die USA, nach Kentucky und Tennessee, ins Herz von Bourbon und Rye.

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#MOAW wird zur Conference

Brown-Forman hält auch in der Coronakrise an diesem Education-Programm fest, das sich nach nun mittlerweile vier Ausgaben fest etabliert hat. Selbstverständlich jedoch passt man es den globalen Pandemie-Gegebenheiten an. Das heißt zuallererst: Der Wettbewerbsfaktor wird vorläufig aus Master of American Whiskey gestrichen. Es ist nicht die Zeit, Bartender gegeneinander antreten zu lassen.

Im Umkehrschluss wird das Education-Programm noch stärker ausgebaut sowie auch digital verankert: Master of American Whiskey Conference heißt das Format und wird am 29. März über die Bühne gehen.

Not another Zoom-Conference

„Über die Bühne“ ist in diesem Zusammenhang auch das richtige Wort. Denn die Master of American Whiskey Conference wird kein Zoom-Talk mit digitalem Handheben oder ein wackeliger Instagram-Livefeed. Vielmehr wird die Veranstaltung tatsächlich über den Zeitraum eines Tages in einem eigens eingerichteten #MOAW-Studio in Hamburg abgehalten und als Livestream ausgestrahlt.

Das Programm bietet einen qualitativen Mix aus nationalen und internationalen Protagonisten aus der Bar- und Hospitality-Szene sowie Experten aus dem Brown-Forman-Universum. Im Zentrum steht die Frage, ob und wie Bars und Restaurants gestärkt aus dieser Krise hervorgehen können, die das Gastgewerbe so hart getroffen hat wie kaum eine andere Branche. Und: #MOAW bleibt eine Fachveranstaltung. Aus diesem Grund gibt es ab dem 25.2. einen Registrierungsprozess auf der Website, unter dem sich Bartenderinnen und Bartender registrieren können.

Nouri Elmoussaoui, Bartender aus dem Schumann's und erklärter Foodie, wirft in „The future of Nourishment – how do we eat and drink in 2050” einen Blick in die Zukunft

#MOAW proudly presents …

Noch wird weiter am Programm gearbeitet, aber die bereits feststehenden TeilnehmerInnen und ExpertInnen können sich schon mal sehen lassen. Als Keynote-Speaker fungieren Monica Berg (Tayēr + Elementary, London), 2020 zur einflussreichsten Bar-Persönlichkeit der Welt erklärt, sowie Nouri Elmoussaoui, Bartender aus dem Schumann’s. Der erklärte Foodie liefert mit „The future of Nourishment – how do we eat and drink in 2050” nicht nur ein sensationelles Wortspiel ab, sondern wirft mit einem speziellen Gast einen Blick in die gastronomische und kulinarische Zukunft: Dylan Watson-Brawn, Mastermind und Extrem-Minimalist des sterneprämierten Ernst in Berlin.

Die Breakout-Sessions finden unter der Ägide von Andreas Schöler und Boris Gröner (beide One Trick Pony, Freiburg) sowie Ruben Neideck und Filip Kaszubski (beide Velvet, Berlin) statt. Für die Masterclasses teilen US-Barlegende Jeffrey Morgenthaler, Elizabeth McCall (Assistant Master Distiller Woodford Reserve) sowie Thomas Domenig, dessen „Das Bourbon Buch“ mittlerweile als Standardwerk angesehen werden kann, ihr Wissen. Und Simon Ford, Gründer von Fords Gin, wird mit drei namhaften Bartender aus unterschiedlichen Ländern zu Trends sprechen. Wer das sein wird? Das soll noch eine Überraschung bleiben. Aber bei der globalen Vernetzung des in New York lebenden Briten kann man sich auf eine schlagfertige Runde freuen. Als Moderatoren führen Gabriel Daun, der #MOAW ebenfalls von Stunde Eins an begleitet, sowie die beiden Markenbotschafter Nick Theurer und Ann-Sophie Brune-Bau durch die Conference.

US-Bartender Jeffrey Morgenthaler wird in einer Masterclass seine charakteristische Mischung aus Eloquenz und Kompetenz unter Beweis stellen
Elizabeth McCall (Assistant Master Distiller Woodford Reserve) entführt in das Thema Woodford Reserve
Thomas Domenig, Bartender und Autor von „Das Bourbon Buch“, referiert über Geschichte und Gegenwart des American Whiskey

Mixology Panel-Talk als Abschluss

Manche der Vortragenden und Gesprächsteilnehmer werden dabei persönlich vor Ort sein, manche werden per Video zugeschaltet. Auch MIXOLOGY ist als langjähriger Begleiter von Master of American Whiskey aktiver Teil des Programms und hostet in Person von MIXOLOGY-Chefredakteur Nils Wrage einen Panel-Talk, der den Abschluss der Master of American Whiskey Conference darstellt.

Gäste, die dafür bereits feststehen, sind u.a. Jad Ballout, dessen Bar Electric Bing Sutt in Beirut der desaströsen Explosion 2020 zum Opfer fiel, sowie Chloé Merz, die aufzeigt, wie sie durch Weiterbildung als freiberufliche Bartenderin den Weg durch die geschlossene Gastronomie meistert. Denn auch dieser Talk steht im Zeichen der Frage: Krise: ja. Weitermachen: auf jeden Fall. Aber wie? Und was hat man gelernt?

Während der Stream des Programms der Master of American Whiskey Conference nur exklusiv für jene zugänglich sein wird, die sich via Website moaw.de registrieren haben lassen, ist einzig der abschließende Panel-Talk über die Facebook-Seiten von #MOAW und MIXOLOGY für alle Interessierten frei einsehbar.

Anmelden und Early Bird werden

Der Registrierungsprozess beginnt ab dem 25. Februar auf moaw.de. Die ersten 50 Registrierten erhalten Early Bird Conference Boxen mit exklusiven #MOAW-Goodies und Produkten von Brown-Forman. Damit beim Zuhören bei der Conference am 29. März auch das Richtige im Glas ist. Denn: zuhören lohnt sich ganz bestimmt!

Credits

Foto: Brown-Forman

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