Inventur am 15. Mai 2016

News 15.5.2016

Starten wir gemeinsam in diesen Pfingstsonntag! Heute wollen wir über Fentimans sprechen, über einen polnischen Vodka, und dann gibt es da noch etwas in eigener Sache. Los geht’s!

Am 24. Mai 2016, also Dienstag in der nächsten Woche, heißt es im Berliner Reingold wieder „Freundliche Übernahme“. Ab 21 Uhr werden dort bekannte Größen aus dem Nachtleben der Hauptstadt die Schlüssel von David Wiedemann ausgehändigt bekommen und die Bar in Mitte übernehmen. Der Abend steht ganz unter dem Motte „Berliner Clubgastronomen für Bedürftige“, denn die Einnahmen werden an soziale und wohltätige Einrichtungen in Berlin gespendet. Außerdem wird damit auch ein Krankenhaus im Senegal unterstützt. Am Start sind der Avenue Club, der Haubentaucher, Sage Club, und die Clublegends mit Daniel Höferlin und Hendrik Borgmann an der Tür. Wir sehen uns dort.

Ein Pole in Deutschland

Ab sofort reiht sich mit dem Sobieski Vodka ein polnisches Exportprodukt in das Portfolio der von Schwarze & Schlichte. Das Unternehmen aus Oelde plant in Zusammenarbeit mit dem Franzosen von Marie Brizard Wine and Spirits Aktiengesellschaft eine langfristige Zusammenarbeit, um die Marke Sobieski nachhaltig in Deutschland aufzubauen. Die Spirituose wird zu 100% aus polnischem Dankowski-Roggen gewonnen und bei Starograd in der Nähe von Danzig produziert. Sobieski ist damit die dritte Vodkamarke im Portfolio von Schwarze & Schlichte und reiht sich neben Three Sixty und dem finnischen Koskenkorva ein.

Das Billy Wilder’s in Berlin: ein Nachruf

Am Ostermontag 2016 hieß es im Billy Wilder’s am Berliner Potsdamer Platz  “Türen zu, für immer.” Der Bar hat der Kiezneurotiker auf seinem Blog einen Nachruf verfasst, der schöner eigentlich nicht sein könnte. Er spricht von dort beendeten Freundschaften, der Bar als Zufluchtsort und zeichnet noch ein paar mehr Bilder von Geschichten, wie sie sich nur in einer Bar eines Kalibers wie dem des Billy Wilder’s spielen können. Hier geht es zu dem Text und wir wollen auch gar nicht mehr Worte verlieren, so ist eine Abschiedsrede doch immer am schönsten von ehemaligen Stammgästen.

Gran Duque d’Alba: XOXO im Hause Borco

Nur wenige Monate, nachdem der Hamburger Borco-Marken-Import im Januar die Brandy-Range aus dem Hause Torres in sein Portfolio aufgenommen hat, demonstrieren die Hanseaten erneut das Interesse an Spanien und dem Brandy-Segment. Die jüngste Line-Extension aus dem Hause Gran Duque d’Alba, die XO-Abfüllung, macht aus dem bisherigen bei Borco erhältlichen Duo – der Gran Reserva und der Solera Gran Reserva Especial – ein Trio.

Gelagert werden die Aguardentes für den Gran Duque d’Alba XO mindestens 15 Jahre in alten Vintage-PX-Sherryfässern, dementsprechend darf man sich laut Borco bei dem neuen Familienmitglied besonders auf Aromen von Vanille und Dörrobst freuen. Zwar ist momentan nicht unbedingt die Zeit für typische, dunkle Brandydrinks, der eine oder andere Punch könnte mit dem XO, der mit einer akzeptablen UVP von rund 49 Euro in den Handel kommen soll, allerdings durchaus drin sein.

Auf den Hund gekommen: Fentimans ab sofort bei Schneider & Levi

Für den britischen Filler- und Limonadenhersteller Fentimans ist Deutschland ein unruhiges Terrain. Immer wieder – zuletzt vor rund drei Jahren – änderte sich hierzulande der Importeur, zeitweise waren die pittoresken Flaschen mit dem Schäferhund auf dem Label gar nicht auf regulärem Wege zu bekommen. Und das, wo doch Tonic Water, Ginger Beer und die restlichen Filler von den “Botanical Brewers” aus Englang bei vielen Bartendern und Liebhabern hoch im Kurs stehen. Doch das soll sich nun ändern.

Zum 1. Juni 2016 übernimmt mit Schneider & Levi nun ein Haus den Vertrieb, das auf viel Erfahrung in der Distribution hochwertiger Getränkemarken sowie auf gute Kontakte zur Spitzengastronomie zurückgreifen kann. Mit an Bord ist mit der Moreno GmbH aus Bornheim zudem ein ausgewiesener Importspezialist. Die in der Vergangenheit oft nur “unzureichend bediente” Nachfrage nach den kleinen grünen und braunen Fläschchen soll also ab Juni endgültig der Vergangenheit angehören, wie Schneider & Levi-CEO Axel Schneider betont.

In eigener Sache: MIXOLOGY hebt die Preise leicht an

Beim nächsten Gang zum Kiosk werden Sie es sicherlich bemerken: das MIXOLOGY-Magazin wird mit der kommenden Ausgabe 3/2016 (Veröffentlichung am 2. Juni) erstmals seit über fünf Jahren teurer. Denn natürlich steigt in einem solche langen Zeitraum auch alles andere im Preis – Papier, Druckerei, Personal und Vertrieb. Und bei Vielem mag man den Rotstift anlegen, jedoch nicht bei der Qualität. Um Ihnen auch in Zukunft unser Magazin für Barkultur in der gewohnten inhaltlichen und visuellen Güte bieten zu können, war dieser Schritt unumgänglich.

In Deutschland wird das Abonnement künftig 48 Euro kosten. Leser im Ausland, etwa in Österreich und der Schweiz, können das Abo wiederum für 65 Euro beziehen. Und im Einzelverkauf steigt der Preis um jeweils 1 Euro, sodass eine Ausgabe dann in Deutschland für 8,50 Euro sowie im Ausland à 9,50 Euro zu haben ist. Abonnements, die zum alten Preis abgeschlossen wurden, bleiben selbstverständlich von der Erhöhung unberührt und laufen bis zum Ende ihrer Gültigkeit unverändert weiter.

Photo credit: Bild via Shutterstock.

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