Inventur am 3. April 2016

News 3.4.2016

Wir hoffen Sie haben vergangenen Freitag, am 1. April, zumindest ein paar mal herzlich gelacht, über das, was sich da an Aprilscherzen im World Wide Web getan hat. Und darauf einen Gin & Tonic getrunken. Heute geht es weiter mit der Inventur, mit Nikka Whisky und mit der brennenden Booze Bar.

Schluss mit fruchtig. Bei Liquor.com werden Cocktails, die Salz und Pfeffer in den Vordergrund stellen, vorgestellt und damit wollen auch wir in den Frühling starten. Die stammen zum Beispiel aus dem Commons Club in Chicago oder auch aus dem Craigie on Maine in Massachuesets. Die Cocktails finden sich hier, wir genießen den ersten Sonntag im April und empfehlen dazu die aktuelle Inventur.

Fire & Booze

In der Friedrichshainer Booze Bar hat es in der Nacht vom 28. auf den 29. März 2016 gebrannt. Gegen 1.45 Uhr in der Nacht von Montag auf Dienstag sei das Feuer ausgebrochen heißt es in dem Polizeibericht. Lutz Rau von der Booze Bar sagt, er sei mitten in der Nacht von der Feuerwehr aus dem Bett geklingelt worden. Puh! Glück im Unglück hatten Mitarbeiter und Gäste der mit einem MIXOLOGY BAR AWARD prämierten Berliner Bar dennoch: die Bar hat montags immer geschlossen, und so war bei Feuerausbruch niemand in den Räumen an der Boxhagener Straße. Die Polizei geht von einem Schwelbrand als Grund für das Feuer aus.

Jetzt heißt es erst allerdings erst einmal Schrubben und Renovieren, wie es auf der Facebook-Seite der Booze Bar genannt wird. Auf Nachfrage hieß es, dass die Bar leider rund vier Monate geschlossen bleiben wird, um die Schäden im Inneren der Räumlichkeiten zu beseitigen. Vier Monate ohne Booze Bar? Aber nein! Momentan ist das Barteam auf der Suche nach einer „Exil Location“ in Berlin, um dort die  Booze Bar als Popup-Konzept für die nächsten Monate zu errichten. Die Frage ist nur: wer weiß da was Geeignetes? Wer einen Tipp hat, kann gerne eine Mail an post@booze-gmbh.de schicken. Her mit den Tipps!

Nikka: Schlumberger gibt ab!

Mit dem 1. Mai 2016 übernimmt das Hamburger Unternehmen Borco die Aufgaben der Distribution und Vermarktung vom japanischen Nikka Whisky dies- und jenseits der Alpen. Bislang war Schlumber dafür in Deutschland und Österreich verantwortlich, jetzt übernehmen die Hanseaten. Das europäischen Distributuionsrecht liegt bei dem französischen Haus Maison de Whisky, das jetzt anstatt mit Schlumberger mit Borco den deutschen und österreichischen Markt betreuen wird. Insgesamt gehen jetzt 12 Qualitäten aus sieben Ranges des vielfach prämierten japanischen Whisky an Borco über.

How to: Social Media

Für die Kollegen von Liquor.com spricht Bartender und Autor Naren Young über die Macht der Sozialen Medien in der Welt von Bars und Drinks. In seinem Artikel erklärt der Amerikaner, worauf man als postender Bartender alles achten sollte und wie man seinen Followern beziehungsweise Freunden nicht mit dem fünfzigsten verwackelten Cocktail-Bild auf den Keks geht. Hier entlang bitte, so manch einer kann da noch was lernen, denken wir.

Karbonisiert in Sydney

Ab nach nach Sydney. Warm? Weil wir, ganz wie das Magazin Australian Bartender, nur ganz selten auf wirklich neue Barkonzepte stoßen. Wie die PS40 Bar, die demnächst am anderen ende der Welt eröffnen wird. Dort gibt es neben dem üblichen Barbetrieb auch die Möglichkeit, tagsüber hausgemachtes Soda (zu Deutsch: Limonaden) von insgesamt acht Zapfhähnen zu kaufen. Die Sorten werden in der Bar selbst abgefüllt und verkauft. Ein Tap soll laut der Barbesitzer Michael Chiem und Thor Bergquist stets Kollaborationen mit Spirituosenfirmen, Wein oder dem Shandy (=Radler) gewidmet sein. Die Abfüllmaschine haben die beiden zusammen mit dem PDT-Bar-Gründer Jim Meehan entwickelt und die Bar verfügt über einen 500-Liter Tank, in dem die Sodasorten karbonisiert werden. Was genau es dort geben wird und wie die „Smoked Lemonade“ schmeckt – das gibt es hier.

Photo credit: Pärchen via Shutterstock.

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