Iventur am 2. September 2018

Inventur am 2. September 2018     

News 2.9.2018

Wir wünschen Euch ein großartiges Wochenende und machen uns gleich an die erste Inventur im September: Darin gewinnt Voelkel seinen Streit mit Granini, wir verabschieden uns vom Mythos der gesunden Alkoholmenge und klauende Bar-Gäste treiben die Getränkepreise in die Höhe.

Falls ihr zu Beginn des Monats schon dabei seid, ihn komplett durchzuplanen, haben wir noch einen kleinen Tipp für das letzte Wochenende: Der „Ginmarkt Wien – Das Ginfestival“, bei dem sich alles um den Wacholderschnaps und sein Co., das Tonic, dreht – möglicherweise sogar die Turntables, vor Ort bedient von „Mindsailor“ und „Plastic Pilots“ –, findet am 28. und 29. September statt. Um 16 Uhr geht’s los, ab 22 Uhr mischen sich bei der „Mixed Aftershow“ auch die Gäste des „Vienna Rumfestivals“ unter die Meute – im Übrigen gibt es Kombitickets für beide Events. Bis es soweit ist, widmen wir uns den Themen der aktuellen Woche.

Voelkel weist Granini auf die Plätze

Fast ein Jahr lang stritten sich Voelkel und Eckes-Granini. Voelkel würde mit seinem „bio C“ Produkte aus der „hohes C“-Reihe optisch kopieren, meinte der Safthersteller. Doch zumindest vorerst dürfe die Naturkostsafterei aus Niedersachsen, laut Gericht, ihre Produkte unverändert weiter anbieten, berichtet die Hannoversche Allgemeine.

Granini hatte eine einstweilige Verfügung gegen Voelkel erwirkt. Die Bio-Kelterei durfte daraufhin schon abgefüllte Flaschen vorerst nicht mehr in Umlauf bringen. Nach einem Widerspruch von Voelkel hob das Landgericht Köln die einstweilige Verfügung wieder auf. Voelkel durfte das Etikettenlayout wieder verwenden. Dagegen legte Eckes-Granini wiederum Berufung beim Oberlandesgericht Köln ein, nahm diese Anfang August aber wieder zurück.

Das gesunde Maß an Alkohol…

…gibt es wohl nicht. Eine große Studie über Trinkgewohnheiten in 195 Ländern zeigt nämlich, dass Alkohol der Gesundheit auch schon in geringen Mengen schadet. 2,8 Millionen Todesfälle pro Jahr stehen in diesen Ländern, laut Untersuchung, mit Alkoholkonsum in Verbindung. Vor allem Krebserkrankungen, Unfälle und Infektionskrankheiten spielen dabei eine große Rolle.

„Frühere Studien haben eine schützende Wirkung von Alkohol unter bestimmten Bedingungen ergeben, aber wir haben festgestellt, dass die kombinierten Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Alkohol mit jedem Quantum Alkohol steigen“, zitiert „Die Welt“ Max Griswold von der University of Washington in Seattle, Leiter der Untersuchung. Das berühmte Glas Rotwein für’s Herz ist wohl nichts weiter als wishful thinking. Der Laune hilft’s vielleicht trotzdem weiterhin manchmal.

Coca-Cola kauft Costa-Coffee

Heißgetränke gehörten bisher zu den wenigen Segmenten, in denen Coca-Cola noch keine „globale Marke“ besitzen würde, so James Quincey, Chef des US-amerikanischen Getränkeherstellers, laut Spiegel Online. Das 1971 in Großbritannien gegründete Costa ist, mit etwa 3400 Filialen in mehr als 30 Ländern, hinter Starbucks die zweitgrößte Coffee-Shop-Kette weltweit – und biete Quincey zufolge mit seiner „starke Plattform“ einen Marktzugang. 3,9 Milliarden Pfund (knapp 4,4 Milliarden Euro) hat Coca-Cola nun für Costa bezahlt. Der Aktienkurs des bisherigen Eigentümers Whitbread stieg nach der Bekanntgabe der Übernahme um mehr als 19 Prozent.

Klauende Bar-Gäste treiben Cocktail-Preise in die Höhe

Es ist irgendwie schmeichelhaft und kostenloses Marketing dazu, wenn Gäste in Bars „Souvenirs“ mitgehen lassen. Ab einem gewissen Punkt wird es aber teuer für die Inhaber. Vor allem, wenn es nicht bei Strohhalmen bleibt, sondern Getränkekarten, Coaster, Flaschen und sogar Kreidetafeln abhandenkommen. Liquor.com hat Bartenderinnen und Kneipiers zu Sprache kommen lassen, die zwar lustige Geschichten erzählen, aber dennoch erklären, warum es sich nicht lohnt – denn schlussendlich machen sich die Verluste an höheren Preisen bemerkbar.

Durstig? Drink Syndikat verlost zwei Made in GSA-Cocktailsets

Nutzen wir den Sonntag für einen kleinen Throwback: Schon ist es über drei Monate her, dass Martin Bornemann bei der Made in GSA Competition 2018 in Frankfurt gleich dreifach auftrumpfen konnte: Dort sicherte sich der Bartender aus Basel neben dem Gesamtsieg auch die Gewinne in den beiden Sonderkategorien. Wie schon im letzten Jahr bieten die Berliner von Drink Syndikat auch in diesem Sommer die beiden Siegerdrinks der Made in GSA Competition 2018 (also auch jenen vom Zweitplatzierten Michael Rott aus Bamberg) als limitiertes Boxset für den heimischen Genuss an. Gemeinsam mit Drink Syndikat verlosen wir daher an diesem Sonntag zwei dieser GSA-Cocktailsets. Beide Boxen finden ihren neuen Eigentümer über eine Mail an office@mixology.eu und den Betreff „Drink Syndikat“. In der Mail muss folgende Frage beantwortet werden:

Wie viele Male fand die Made in GSA Competition bisher statt?

Die Gewinner werden von uns bekanntgegeben und persönlich benachrichtigt. Freilich kann jeder dabei sein, nur der Rechtsweg ist wie üblich ausgeschlossen. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg!

 

 

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