Notizen aus Neu-Delhi. Angereist für Cocktails, eingestiegen mit Bier.

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Diageo lädt zu den World Class Finals, um den besten Bartender des Jahres festzustellen und die Welt schaut vorbei. Letztes Jahr in Griechenland, davor in England und dieses Jahr in Indien. Am Montag beginnt die Finalrunde in Neu-Delhi, wofür sich nach verschiedenen Vorrunden 34 Tender aus eben so vielen Nationen qualifiziert haben. Die ersten sind nun schon vor Ort und auch Mixology hat eingecheckt.

Der weltgrößte Getränkehersteller Diageo setzt seit Jahren neue Maßstäbe in Sachen Wettbewerb. Die Diageo World Class hat sich nach wenigen Jahren zu einem der renommiertesten Wettbewerbe der Mixologen-Szene gemausert und erprobt sich jetzt mit einer Großveranstaltung auf dem asiatischen Kontinent. Mixology konnte da natürlich eine Einladung nicht ablehnen. Nach langatmigem Flug erreicht man den Indira Gandhi International Airport Delhis. Dieser präsentiert sich ganz ordentlich, sowohl in Sachen Sauberkeit, wie koordinatorisch. Die Abfertigung funktioniert schnell und problemlos.

Draußen dann eine Hitzewand. Es ist ungefähr Mitternacht, das Thermometer schlängelt sich immer noch um die 30° Celsius und die Luft ist feucht und getränkt von Abgasen. Mit einem Kleinbus geht es dann schnell Richtung Imperial Hotel Neu-Delhi. Auf dem Weg können erste Eindrücke gesammelt werden. Zum Beispiel, dass Autofahren in Indien ein raues und herzloses Geschäft ist. Als Mitteleuropäer wäre man hier hinter dem Steuer verloren. Darüber hinaus finden sich unzählige Hunde auf und an den Straßen und auch der Blick über den Straßenrand ist nicht sehr erfreulich. Viele Barracken oder provisorische Unterkünfte oder nur Unterstände prägen das Bild. Falls größere Gebäude auftauchen, sind diese zumeist von Mauern umgeben und werden von Sicherheitskräften bewacht. Mehr lesen