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Aktuelle Ausgabe

Mixology Issue #98 – eine besondere Sommer-Ausgabe

Langjährige Leser wissen es bereits: Den Jahreszeiten schenkt unser Magazin eher bedingt Beachtung. Höchstens wenn es darum geht, wann klassische Bars eher Saison haben, werden Frühling oder Herbst zum Thema. Dieses Jahr ist aber ohnehin alles anders, so auch der Zugang der Branche zum Sommer. Denn die Coronakrise macht es für Bars und ihre Gäste unmöglich, den Sommer nicht so gut wie möglich zu nutzen. 

 

Schließlich gilt das »Draußen« nach wie vor als ungefährlicher Ort, der aus medizinischer Sicht vergleichsweise sicher ist. Ein epidemiologischer Schutzraum, wenn man so will. So wählen viele Bars den irgendwie machbaren Weg ins Freie, auch jene, die keine wirkliche Terrasse bieten können. Ob Fensterverkauf, Slushee-Maschine auf dem Bürgersteig oder Spritz-To-Go – noch nie war Draußentrinken ein solches Thema wie im Jahre 2020. Hinzu kommt der Umstand, dass viele Bars früher öffnen, aber auch früher schließen. Das wiederum lässt auch den leichten Aperitif-Drink wieder prominenter werden. 

 

Das Resultat dieser Lage ist die vielleicht erste richtige Sommer-Ausgabe von MIXOLOGY, die genau diese »Draußen-Themen« in den Fokus nimmt: Was geht beim Aperitif? Welche Trends sehen wir im Eldorado des eleganten Trinkens unter freiem Himmel, nämlich in Südfrankreich? Wie begegnen Barbetreiber und Bartender dem »Reboot«, also der Neueröffnung ihrer Läden? Und auch unsere kleine Historie des Bitterlikörs schaut besonders auf die italienische Kultur des frühen, anregenden Gläschens, das den unbeschwerten Teil des Tages einläutet. Und dieses Glas, es schmeckt eben unter freiem Himmel am allerbesten. Sowieso, aber dieses Jahr eben nochmal ein bisschen mehr. 

Der große Bar-Maskenball

Nach Monaten der Zwangsruhe »dürfen« Bars seit Ende Mai wieder. Doch kann das gut gehen? Denn ganz abgesehen von den wirtschaftlichen Herausforderungen stellen sich weitere Fragen: Kann sich sowas für den Gast »wie Bar« anfühlen? Und akzeptiert der Gast die Beschränkungen? Auf exemplarischer Trinktour in drei unterschiedlichen Städten.

Dans le Sud!

In Südfrankreich schaut man gern einmal ins ein oder andere Gläschen, das ist bekannt. Tatsächlich ist die flüssige Vielfalt dieser traditionsreichen und historisch gewachsenen Kulturregion nicht nur immens, sie entwickelt sich auch immer weiter – abseits vom allgegenwärtigen Pastis. Wir blicken durch die rosérote Brille auf Provence und Occitanien.

Der Aperitivo – zwischen Mixen und Geisteszustand

Getrunken wird im Sommer 2020 vor allem draußen. Aus Gründen. Überdies öffnen und schließen viele Bars sperrstundenbedingt früher. Eigentlich eine Steilvorlage für einen neuen Anlauf der Aperitifkultur. Tut sich da was? Kommen neue Apéros auf den Tisch oder wollen alle immer nur das Gleiche? Unser Autor hat nachgeforscht und kommt zu einem gemischten Resultat.

Lohnt das hausgemachte Tonic Water?

Unter all den hausgemachten Zutaten an der Bar nehmen Bitterlimonaden und klassische Highball-Sodas eine Nischenrolle ein: Zu kompliziert, zu aufwendig, zu teuer – so lautet oft das Credo, wenn es ums selbst hergestellte Tonic Water oder Ginger Beer geht. Dabei geht das alles ziemlich einfach, und es muss noch nicht mal große Kosten verursachen. Man muss nur Lust drauf haben.

Schwerer Rum für heiße Tage

Karibischer »Heavy Bodied Rum« aus der kupfernen Pot Still gilt unter vielen Kennern noch immer als das authentische, naturbelassene Non-Plus-Ultra des Melasse-Brands. Und tatsächlich ist die Kategorie charakterstark, intensiv, vielfältig und mitunter fordernd. Doch wer genug reinschnuppert, wird mit unheimlicher aromatischer Dichte belohnt. Übrigens auch abseits von Jamaika.

Im Cocktailgarten mit Sven Goller

In seinem spontan errichteten Cocktailgarten sinniert der umtriebige Sven Goller über den Umgang mit der Krise, warum die Bamberger regionale Cocktails schätzen und über den Beweggrund, als ambitionierter Bartender eben nicht den Weg in die Metropole zu wählen.

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