Aktuelle Ausgabe

Issue 5/2018

Italien – das ist und bleibt doch seit Goethe gefühlt das große Sehnsuchtsland der Teutonen. Vielleicht weil das Klischee vom Dolce Vita so schlicht und einfach all jenem entgegensteht, was man mit Deutschsein assoziiert. Der Begriff „dolce“ ist aber auch in einer anderen Beziehung zentral, wenn man über Italien redet: Denn ziemlich sicher kann man behaupten, dass kein anderes europäisches Land, vielleicht gar weltweit kein anderes Land eine vergleichbare Likörtradition aufweisen kann. Zumindest keine, die global eine ähnliche Bedeutung hat. 

Das haben wir zum Anlass genommen, die italienische Historie und Gegenwart der gesüßten Spirituosen ausgiebig zu betrachten. Unser Autor und Spirituosenexperte Roland Graf beleuchtet die Entwicklung detailliert, fördert spannende Ereignisse zutage und räumt mit Unwahrheiten auf. 

Eine ordentliche Portion „gefühlter Wahrheiten“ gibt es ebenso zum Thema Rye Whiskey. Sollte man für die Renaissance der klassischen Barkultur die eine Referenz- oder Konsensspirituose schlechthin benennen – es wäre wohl der der US-Whiskey, der mehrheitlich auf Roggen basiert. War er es doch, den man nach Lektüre alter Barbücher plötzlich wieder brauchte, um viele klassische Drinks zu rühren. Allein, es gab ihn, zumindest außerhalb der Staaten, so gut wie gar nicht. Das hat sich mittlerweile geändert, es gibt Rye in Hülle und Fülle. Doch der Schein vom inzwischen groß gewordenen Rye trügt mitunter stark: Unter Bartendern und Connaisseurs mag er ein großes Thema sein, ein Stammgast im Glas sozusagen. Doch in der gesamten Landschaft des American Whiskey oder aller Spirituosen ist er noch immer eine Nische. Das wirft Fragen auf: Ist die aktuell verfügbare Vielfalt von Dauer? Oder nur eine Blüte, die welken wird, wenn Hersteller erkennen, dass der Aufwand sich nicht lohnt? Hat der durchschnittliche Gast einer Bar die Kategorie überhaupt auf dem Schirm oder werden Rye-Drinks noch immer mehrheitlich über Beratung verkauft? Begleiten Sie unseren Journalisten Stefan Adrian, der das Thema in seinem umfangreichen Dossier gewohnt unterhaltsam und vor allem zahlensicher aufbereitet hat. 

Viele Zahlen und Paragrafen muss man auch beachten, wenn man daheim und im Privaten eine eigene Brennblase anwerfen möchte: Denn das Heimbrennen unterliegt starken Reglementierungen. Und auch abseits des Juristischen gilt es, viele Unwägbarkeiten zu beachten. Für die Handwerksrubrik „Alchemist“ gibt Reinhard Pohorec einen umfassenden Überblick. 

Und auch abseits haben wir natürlich ein gut gefülltes Rührglas an Themen im Heft. Schauen Sie doch gern einmal in die Vorschau. 

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!


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