Aktuelle Ausgabe

Issue 3/2018

Zeit, sich einem echten Heiligtum zu widmen: Der Whiskey Sour war schon immer da, er gehört zu den Grundpfeilern der Bar. Oder, wie es am Anfang von Stefan Adrians großem Dossier zu lesen ist: „Eine Bar ohne Martini und Manhattan ist undenkbar. Aber eine Bar ohne Whiskey Sour ist unmöglich.“ Dennoch wird kaum noch über ihn, seine Historie und all seine Feinheiten gesprochen. Vor diesem Hintergrund haben wir uns nach vielen Jahren die Zeit und den Raum genommen, den vielleicht populärsten Evergreen der westlichen Cocktailwelt endlich einmal wieder einer eingehenden Betrachtung zu unterziehen. Begleiten Sie unseren Autor durch seine umfangreiche Reise ins Früher, Jetzt und in die Zukunft des Whiskey Sour.

Einen vortrefflichen Whiskey Sour erhält man mittlerweile auch in gar nicht mehr so wenigen Adressen in Regensburg. Fast ein wenig leise und heimlich hat sich dort, zwischen Dom und einer ohnehin hochwertigen Restaurantlandschaft, eine kleine, qualitätsbewusste und progressive Barszene entwickelt – und die Gäste der altehrwürdigen Stadt nehmen dieses Angebot nur allzugern an. Auch abseits des „Idiotenkreisel“.

Eine komplett andere Sphäre sind die französischen Überseedépartements – etwa Martinique, La Réunion oder Gouadeloupe. Von dort kommt „der andere“ Rum, nämlich der mit den „H“: Rhum Agricole, also Rum, der nicht aus Melasse, sondern aus frischem Zuckerrohrsaft erzeugt wird. Noch immer ist die Kategorie eine Nische im Vergleich zu den karibischen und zentralamerikanischen Brüdern. Vollkommen zu Unrecht, schlummern doch in den oft starken Destillaten unfassbare Aromenprofile. Das MIXOLOGY TASTE FORUM wendet sich daher in dieser Ausgabe der Grundgattung „Rhum Agricole Blanc“ zu und kürt die besten Abfüllungen.

Rum, diesmal aber wieder ohne „H“, gibt es auch in der Rubrik „Auf ein Glas mit…“, für die sich Roland Graf diesmal mit Gerhard „Geri“ Tsai in dessen Wiener „Tür 7“ auf einen Daiquiri zum ausführlichen Bargespräch getroffen hat. Und Sie werden sich wundern: Ausgerechnet Tsai, der als formvollendeter Gentleman berühmt ist und seinen Bargästen sogar Hausschuhe anbietet, traut sich zu sagen, was viele Bartender wohl herunterschlucken würden: Auch ein guter Gastgeber darf manchmal sagen „Bei uns nicht.“ Das gesamte Gespräch finden Sie ebenfalls in dieser ersten Sommer-Ausgabe des Jahres, mit der wir Ihnen viel Freude und gute Unterhaltung wünschen!


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