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Zwischen Japanischer Tradition und der Moderne

Beim exklusiven Foodpairing-Event von Suntorys Roku Gin in Berlin trafen japanische Tradition, exquisite Kochkunst und innovative Drink-Begleitung aufeinander. Immer im Zentrum: Die Zahl Sechs und die „Shun“-Philosophie.

Die „Shun“-Philosophie steht geradezu exemplarisch für die charakteristische Akribie und Hingabe japanischer Handwerkskunst. Sie besagt, dass Zutaten eines Gerichts oder Getränks nur zum Zeitpunkt ihrer höchsten Reife und Güte geerntet und verarbeitet werden sollen. Nach genau diesem Grundsatz entsteht auch der Roku Gin, ein japanischer Premium Gin aus dem Hause Suntory, der seit rund einem Jahr in Deutschland erhältlich ist.

Roku: Japanische Tradition und klassischer Gin in einer Flasche

Denn für Roku werden die sechs typisch japanischen Botanicals allesamt einzeln auf ihrem Zenit geerntet und in einem kleinen Atelier in Osaka destilliert. Auf diese Weise kommen die Aromen von Yuzu-Zeste, Sencha-Tee, Sansho-Pfeffer, Gyokuro-Tee, Sakura-Blüten und Sakura-Blättern in ihrer vollen, unverfälschten Intensität in den Gin, dessen Name auf Japanisch ebenfalls „Sechs“ bedeutet. Seinen klassischen Gin-Charakter erhält Roku zusätzlich durch acht weitere Zutaten, nämlich Wacholder, Koriander, Kardamom, Zitrone, Zimt, Bitterorange, Angelikasaat und Angelikawurzel.
Die Vielfalt und Komplexität, die Roku durch seine einzigartige Rezeptur entwickelt, wurde nun jüngst bei einem besonderen Foodpairing-Event in Berlin auf eindrucksvolle Weise demonstriert und inszeniert.

Mit sechs Gängen und sechs Drink durch vier Jahreszeiten

Für das Pairing-Menü, bestehend aus der passenden Anzahl von sechs Gängen, hatten der Gourmetkoch Tom Elstermeyer (Restaurant Iko, Osnabrück) und der renommierte Mixologe Dustin Heimsoth (Nakama, Hamburg) ein fulminantes Wechselspiel von Aromen der japanischen und pazifischen Küche kreiert, das einem ausgesuchten Kreis von Kennern und Bartendern serviert wurde – jede Paarung natürlich exakt abgestimmt auf eines der sechs japanischen Botanicals und die Jahreszeit seiner Gewinnung.
So verlockte Heimsoth etwa mit dem „Seasonal Awakening“ aus Roku, Karotte, Cold Brew, Kaffeelikör und Weichselkirsche, dem „The King’s Roof“ mit Zutaten wie Melisse, Erdbeere, Vanille, Anis und Ananas oder dem perlend-spritzigen „Kansha“, der die Aromen des Roku durch Lemon Tonic, Pflaumen-Shrub und Ginger Wine komplementierte. Elstermeyer servierte dazu u.a. Wildfang-Kabeljau in Dashi mit frittiertem Kartoffelstroh oder rosa Kalbsfilet an Süßkartoffel und klassischer Hoisin-Sauce.
Ein einzigartiges Event mit einem einzigartigen Gin. Ganz klar, dass Heimsoth und Elstermeyer durch ihre innovativen Kreationen gleich noch eine weitere Tradition aus dem Land der aufgehenden Sonne mit bedachten: Jene des „Omotenashi” – die Lehre von der tiefen Verbundenheit zwischen Gast und Gastgeber. Denn bestimmte traditionelle Werte kommen schließlich niemals aus der Mode.

Ausgewählte Roku-Drinks von Dustin Heimsoth

Seasonal Awakening
 5 cl Roku Gin
2,5 cl Public Cold Brew Coffee
1,5 cl Kaffeelikör-Blend
1 BL Darbo Weichselkirsche
3,5 cl frischer Karottensaft
Einen Tumbler mit einer Crusta aus dunkler Schokolade (75%) versehen. Zutaten im Shaker auf Eis schütteln, auf Eis ins vorbereitete Glas abseihen. Mit getrockneter Karotte und Amarenakirsche garnieren.
 
The King’s Roof
5 cl Roku Gin, infundiert mit Zitronenmelisse und Erdbeere
2,5 cl frischer Zitronensaft
2 cl Vanillesirup
5 Dashes Ananas-Anis-Bitters
Champagner
Zutaten (außer Champagner) im Rührglas auf Eis verrühren, in ein Weinglas abseihen und mit etwas Champagner auffüllen. Mit Ananas-Schaum toppen und mit Melisse und Erdbeere garnieren.
 
Kansha
4 cl Roku Gin
2 cl Ginger Wine
4,5 cl Pflaumen-Shrub
Three Cents Lemon Tonic
Die Zutaten in einem Longdrink-Glas auf Eiswürfeln mischen. Mit zerstoßenen Rosa Pfefferbeeren, getrockneter Zitrone und Himbeere garnieren.

Credits

Foto: Beam Suntory

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