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Distill Ventures auf dem Bar Convent: die Highlights

Die BrandStarter-Kampagne der Businessexperten von Distill Ventures war ohne Frage einer der fachlichen Höhepunkte beim diesjährigen Bar Convent Berlin. 

 Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Thesen und Meinungen aus den Workshops.

Wie schon in den Jahren zuvor war auch der Bar Convent Berlin 2015 wieder ein Schmelztiegel für Ideen, Leidenschaft und Kommunikation. Kein Gast, der die Hallen der Station Berlin nicht inspiriert verlässt, stets ausgestattet mit neuen Konzepten, um die Bar- und Getränke-Industrie weiter zu bereichern.

Für alle jene, denen es nicht mehr reicht, neue Impulse und Marken aus der Spirituosenwelt zu verfolgen und die lieber selbst eine Marke lancieren, bot die diesjährige Fachmesse mit dem BrandStarter-Event aus dem Hause Distill Ventures eine einzigartige Workshop-Reihe innerhalb des Messebetriebs an. Distill Ventures ist das weltweit vielleicht erfahrenste Kompetenzzentrum, wenn es um die Entwicklung, Konzeptionierung und Realisierung neuer, aufregender und innovativer Spirituosen- und Getränkemarken geht. Die Experten von Distill Ventures bieten konzentriertes Wissen in Bezug auf das „geistige“ Business, zudem verfügen sie über ein weltweites Netzwerk in der Barindustrie.

Von der Idee zur Marke — ganzheitlich!

Ziel von BrandStarter auf dem BCB war es, interessierten Start-Up-Unternehmern mithilfe bereits erfahrener Markengründer Einblicke in die sinnvolle Gestaltung der ersten Schritte bei der Schaffung ihrer Marke zu geben.

In mehreren Talks und Workshops gaben einige der erfolgreichsten Markengründer der letzten Jahre wertvolle Tipps und Hinweise an junge Unternehmer weiter. So sprach etwa Monkey 47-Mitgründer Alexander Stein über eine der zentralen Grundlagen bei jeder Spirituose, die bei so einigen Produkten zu wünschen übrig lässt: die Qualität! Für Stein das wichtigste Attribut, denn am Ende ist der Flascheninhalt das einzige, was bleibt. Für den Gründer der Schwarzwälder Gin-Marke ist daher klar, dass ein großer Schwerpunkt auf Geduld, Recherche und Selbstkritik gesetzt werden muss.

Es braucht mehr als nur ein tolles Produkt

Daneben betonte Maximilian Wagner von Belsazar Vermouth die graue, theoretische Seite, die bei aller Begeisterung für das Produkt zu jeder Firmengründung gehört. Denn Dinge wie Steuern, Abgaben und auch markenrechtliche Erwägungen sollten stets bereits im Vorfeld geregelt und im Bedarfsfall durch externe Fachleute erledigt werden — zu wahrscheinlich ist sonst das „böse Erwachen“.

Für Stephan Berg (The Bitter Truth) wiederum stand mit der Authentizität ein weiterer Aspekt im Vordergrund: „Being new and local isn’t good enough“, lautete das Schlagwort. Berg verwies darauf, dass eine elegante Website noch keine glaubwürdige Marke ergibt. Und Alex Stein gab zu bedenken, dass die Marke immer wie ein Baby betrachtet werden muss: jeder muss sich vorher im Klaren sein, wie viel Zeit dieses Kind benötigt.

Der Anfang vom Anfang

Die Gründung einer Marke ist immer eine Mammutaufgabe, selbst dann, wenn man im Kleinen anfängt. Die Experten von Distill Ventures werden auch weiterhin dabei behilflich sein können. Wer neugierig auf eine Fortsetzung der BrandStarter-Initiative ist, der findet auf der Website ebenfalls weitere Informationen über die Seminare auf dem BCB 2015. Sie werden nicht die letzten gewesen sein!

Credits

Foto: via Distill Ventures

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