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Finale von Diageo Reserve World Class

Die beiden Teilnehmer für das Diageo Reserve World Class Weltfinale aus Deutschland und Österreich stehen fest. Über zwei Tage an drei unterschiedlichen Locations, wurden den 21 Teilnehmern ihre kompletten Fähigkeiten abverlangt. Es ging nicht darum, nur einen Drink zu präsentieren, sondern auch Kreativität und Schnelligkeit standen im Fokus der Challenge.
Das Zentrum Münchens stand letzten Montag und Dienstag ganz im Zeichen der World Class Competiton. Es ging gleich an drei Orten über zwei Tage verteilt für die Kontrahenten darum, die jeweiligen hochkarätigen Juroren auf ihre Seite zu ziehen. Die anschließende Siegerehrung fand in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in entspannter Atmosphäre in der Goldenen Bar statt.
Die Herausforderungen
Es ging darum, drei verschiedene Challenges zu bewältigen: Zunächst ging es um Schnelligkeit in der legendären Schumann’s Bar. Während draußen die Gäste bei den ersten sommerlichen Temperaturen ihre Aperitifs im Hofgarten genossen, kamen die Teilnehmer unter den wachsamen Augen von Alex Kratena, aus der mehrfach ausgezeichneten Artesian Bar in London, und dem Journalisten Dr. Philip Cassier, hinter dem Tresen ins Schwitzen. Klassiker der Cocktailgeschichte sollten möglichst schnell ins Glas gezaubert werden – natürlich musste auch der Geschmack perfekt sein. Dabei zeigte sich, dass unter Zeitdruck der ein oder andere Teilnehmer seine Drinks besser hätte abschmecken sollen.
Ein Beleg für vier Nüsse
Der zweite Austragungsort war nur einen Steinwurf entfernt und fand in der Schrannenhalle statt. Dort ging es in der Market Challenge darum, Kreativität zu demonstrieren und das kongeniale Juroren-Duo aus Barlegende Charles Schumann und Sternekoch Nelson Müller zu beeindrucken. Jeder Teilnehmer hatte ein Budget von 20 Euro, um seinen Warenkorb auf dem Viktualienmarkt zu beladen und dann aus allen eingekauften Ingredienzien eine Aroma-Bombe zu zaubern. Dabei kam es zu der einen oder anderen lustigen Situation mit den Marktbetreibern. So schauten diese verdutzt, als ein Teilnehmer nach dem Kauf von vier Walnüssen einen Beleg verlangte. Es kristallisierte sich zudem später heraus, dass Honig eine sehr beliebte Zutat war, um die Kreationen abzurunden. Spaß machte, die Annäherung live mitzuerleben, wie Bar-Handwerk und Küche voneinander profitieren, um sich gegenseitig zu bereichern.
Ein Bartender als Frau
Im Fünf Sterne Haus Sofitel direkt am Hauptbahnhof mussten die Bartender in zehn Minuten versuchen, mit Showtalent oder einfach durch ihre perfekte Arbeitstechnik die Judges Klaus St. Rainer (Goldene Bar, München) und Markus Blatter (Old Crow, Zürich) zu überzeugen. Hier konnten die Finalisten aus dem Vollen schöpfen. Es gab außer der Zeit und natürlich der Verwendung der Spirituosen von Diageo, fast keine Regularien. So konnte sich der Zuschauer vor Ort oder auch der Betrachter auf dem Sofa – dieser Teil des Wettbewerbs wurde via Livestream ausgestrahlt – über die unterschiedlichsten Performances freuen. Es wurden nicht nur verschiedene Bar-Techniken, sondern sogar ein Bartender in Frauenkleidern geboten.
Die Triumphatoren
Nach diesen drei Prüfungen wurden dann die Sieger in der Goldenen Bar feierlich bekannt gegeben. Am Ende konnten Maxim Kilian aus dem Parlour (Frankfurt am Main) für Deutschland und Reinhard Pohorec (Spiritis Journey, Wien) für Österreich, die Fahne für ihr Land hochhalten.
Wir wünschen den beiden Siegern viel Erfolg beim globalen Finale in Großbritannien.

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