Delikatessen und Diskussionen mit Drambuie

Drinks 9.9.2016

Der berühmte schottische Whiskylikör Drambuie brachte Bartender in Berlin zum Brunch und zu einer Podiumsdiskussion zusammen. Die wichtigste Erkenntnis des Tages: Drambuie macht auch am Grill eine herausragende Figur. Und Trends sind gar nicht so einfach zu finden. Keine Bar ohne Drambuie – das sollte klar sein.

Allein durch die Beteiligung am unumstößlichen Zweiteiler Rusty Nail, der vor allem durch das legendäre Rat Pack um Frank Sinatra und Sammy Davis Jr. berüchtigte Berühmtheit erlangte, ist dem Likör auf Basis bester Whiskys und feinstem schottischen Heidehonig ein Stammplatz in jedem gut bestückten Rückbuffet garantiert.

Sommerbrunch mit reichlich Honig

Dass es aber mit ebenjemen Rusty Nail noch lange nicht getan ist mit der Mixability von Drambuie, das wollte der globale Markenbotschafter Freddy May Bartendern aus Berlin, Köln, Frankfurt und Hamburg vergangene Woche auf schmackhafte Weise klarmachen. Auf zum „Drambuie Brunch“ im traumhaften Innenhof des Berliner Hotel am Steinplatz und damit auch zu Christian Gentemann, als Hausherr und Barchef in der dortigen Bar gemeinsam mit Freddy Gastgeber des Events, mit dem sich der Likörhersteller bei einigen führenden deutschen Bartendern für ihre tägliche Arbeit bedanken und die Gastgeberkunst honorieren wollte.

Das Begleitprogramm zum Brunch im Hof des Jugendstilgebäudes erstreckte sich von anschaulichen Infos zur Geschichte und Herstellung des Drambuie über ein vielfältiges Drink-Menü (das die reichhaltige Mixbarkeit des Likörs wunderbar illustrierte) bis zu einem ausgiebigen HonigTasting: Anhand von insgesamt sieben Sorten des kostbaren Nektars – u.a. Schottischer Heidehonig, Berliner Bären-Gold und Edelkastanienhonig – konnten sich die Teilnehmer ein Bild der erstaunlichen Bandbreite der Süßungsquelle von Drambuie machen.

Ein Alleskönner im Foodpairing

Und wo „Brunch“ draufsteht, muss natürlich auch reichhaltig aufgefahren werden – hier hieß das Stichwort Foodpairing: Wie ausgezeichnet Drambuie-Drinks zu gebackener Scholle, eingewecktem Sommergemüse, Grillwurst vom Havelländer Apfelschwein oder zum Brioche-Burger mit Pulled Pork vom Eisbein passen, konnten die Teilnehmer des Workshops hier eingehend studieren. Klar, dass nach so viel Angebot erst einmal ein Digestif her muss!

Vorhang auf: Die „Delicate Discourses“ by Drambuie

Mit dem Ausklang des Brunch war der Tag im Zeichen des schottischen Whiskylikörs daher noch lange nicht vorbei: Für den Abend luden Drambuie und Campari Deutschland zur ersten Ausgabe der Delicate Discourses by Drambuie in die Bar am Steinplatz. Gedanke der Delicate Discourses ist es, auf Podiumsgesprächen in elegantem Umfeld wichtige und aktuelle Themen aus der Welt der Bars, Gastronomie und Genusskultur zu erörtern und für Anregungen zu sorgen. Den Anfang machte diesmal zum Thema „Was ist das besondere ‚Etwas‘, das einen Barbesuch zu einem unvergesslichen Erlebnis macht?“ eine illustre Runde aus Jan Peter-Wulf (Gastronomiejournalist und Inhaber Nomyblog), Gastgeber Christian Gentemann sowie die österreichische Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützler, weltweit anerkannt als eine der führenden Food-Trendforscherinnen.

In dem von MIXOLOGY-Chefredakteur Nils Wrage moderierten Talk zeigte sich rasch, wie komplex die Thematik ist: Ebensowenig, wie es „den einen“ Barbesuch oder Gast gibt, lässt sich im Vorfeld sagen, wie eine Bar für unterschiedliche Gäste und Zielgruppen funktioniert. Tatsache war aber für alle Diskussionsteilnehmer, dass die Zahl der Gäste, die auch Cocktails und Drinks bewusst und mit Blick auf Nachhaltigkeit genießt, stetig steigt – der Bartender hat es im Durchschnitt mit immer besser informierten Konsumenten zu tun. Gleichzeitig wurde der Trend-Begriff einer näheren Betrachtung unterzogen, um zu dem Ergebnis zu kommen, dass – neben Zutaten-Trends – die wichtigsten Tendenzen im Gastgewerbe und der hochwertigen Bar derzeit ein starkes Augenmerk auf die soziale und kommunikatorische Ebene legen.

Und natürlich kommt Qualität niemals aus der Mode. Passend dazu konnten die rund 100 Gäste den warmen Sommerabend nach dem Programm noch mit erstklassigem Barfood und natürlich einigen Drambuie-Drinks ausklingen lassen – wieder standen dabei die Aspekte Vielseitigkeit und Foodpairing im Vordergrund. Etwa mit Schweinebauch an Bergkäse und Senf in Begleitung eines „Underdog“ (Drambuie Whiskylikör, Hendrick’s Gin, Amaro und trockener Wermut) oder einem „Hootenanny“ aus Drambuie Whiskylikör, Grapefruitsaft, Weißbier und Minze zur angeräucherten Makrele an zweierlei Sellerie. Denn eins ist sicher: Ein Drambuie passt nicht nur im Rusty Nail an einem Winterabend vor dem Kamin, sondern auch ganz großartig als Drambuie Collins (Drambuie Whiskylikör, Zitrone, Soda und Minze) auf der Terrasse!

Photo credit: Fotos via Markus Braumann für Drambuie.

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