Chloé Merz

Baseler Doppelschlag: Chloé Merz gewinnt die Made in GSA Competition 2017

News 29.5.2017

Zum Sieg mit den Aromen von Whisky, Bergamotte und Wermut: Erstmals gewinnt mit Chloé Merz nicht nur eine Frau, sondern ebenfalls eine Schweizerin die Made in GSA Competition. Platz zwei geht ebenfalls nach Basel, Rang drei an die geheime Made in GSA-Hauptstadt Bamberg. Die Jury ist erneut begeistert vom Können der Finalisten und dem Variationsreichtum heimischer Getränke.

Die Kombination aus Bergamotte und Whisky zählt wohl nicht unbedingt zum Standardrepertoire an der Bar. Doch das hielt Chloé Merz nicht davon ab, die beiden Aromen zusammenzubringen. In ihrem Drink „The Traveling Tombstone“ aus Ziegler Aureum Grave Digger Edition The Bruce Whisky, Belsazar Vermouth Rosé, Faude Feine Brände Kalabrische Bergamotte, Earl Grey und Zuckersirup zeigt sich einmal mehr auf eindrucksvolle Weise der „Mehrwert des Mixens“, also wenn einzelne Zutaten gemeinsam mehr ergeben als bloß die Summe ihrer Teile. Das sah auch die Jury der fünften Made in GSA Competition so: Nach einem aufregenden Wettbewerb am heutigen Nachmittag in der Rooftop Bar des The Ritz-Carlton, Vienna sichere sich die Bartenderin aus Basel damit verdient den Sieg.

Zwei Mal Basel, zwei Mal Bamberg

„Die Made in GSA Competition hat auch im fünften Jahr ihres Bestehens wieder zwei wichtige Tatsachen demonstriert“, zeigt sich MIXOLOGY-Herausgeber Helmut Adam, Gründer der Competition und zum zweiten Mal selbst Jury-Mitglied, erfreut: „Einerseits konnten die Finalisten erneut die Exzellenz der heimischen Spirituosen- und Getränkekultur unter Beweis stellen. Gleichzeitig haben wir wieder zahlreiche hervorragende Drinks und Präsentationen von Bartendern aus weniger bekannten Cocktailstädten sehen dürfen. Made in GSA bleibt also auch weiterhin ein Forum für den Nachwuchs und den gesamten deutschsprachigen Raum – nicht nur für die großen Namen aus den Metropolen.“

Nicht nur der Siegerdrink, auch die Cocktails der Zweit- und Drittplatzierten Christoph Stamm (ebenfalls Basel) und Joris Raible (Bamberg) glänzten durch zeitgemäße, fein abgestimmte Rezepturen und eine stimmige Story, die die Idee hinter dem jeweiligen Drink illustriert. Auch die Münchener Bar-Legende Charles Schumann, ebenfalls zum zweiten Mal nach 2016 als Juror dabei, lobte die Qualität der Drinks und die vielfältigen Ansatzpunkte der Finalisten.

New York und Berlin für Chloé Merz

Einen Doppelsieg konnte nicht nur die Stadt Basel einfahren, denn auch Bamberg erhält wie im vergangenen Jahr auch den Preis in einer Sonderkategorie: Nicole Espinoza aus dem Bamberger Freiraum sicherte sich mit ihrem Highball „Marcel Prost“ den Sieg in der Sonderkategorie „Filler & Limonaden“. Und Christoph Stamm konnte durch den gekonnten Einsatz von Kirschbrand in seinem blumig-würzigen „Hanami“ zusätzlich zum zweiten Platz im Gesamtklassement auch noch den Sieg in der Sonderkategorie „Obstbrand & Obstgeist“ mit in seine Bar Angel’s Share nehmen.

 

 

Für Chloé Merz bedeutet der erste Sieg in einer Competition nun nichts anderes als eine wahrhafte Traumreise: Sie wird als Siegerin für eine Woche nach New York reisen und sich die weltberühmten Bars im Big Apple ansehen können. Zudem wird sie als Gewinnerin natürlich beim erstmals stattfindenden Made in GSA-Talk auf dem kommenden Bar Convent Berlin die Bühne von Europas größter Fachmesse für die Bar- und Spirituosenbranche betreten.

Damit geht die Made in GSA Competition 2017 mit verdienten Gewinnern zu Ende. Doch natürlich geht es schon wieder an die Planung für das kommende Jahr. Und eins ist sicher: Wir freuen uns darauf!

The Traveling Tombstone

Chloé Merz / Basel, 2017

Rezept

4 cl Ziegler Aureum Grave Digger Edition The Bruce Whisky
3 cl Belsazar Vermouth Rosé
1 BL Faude Feine Brände Kalabrische Bergamotte
1 BL Zuckersirup 2:1
2 BL Earl Grey-Teeblätter

Zubereitung

Die Zutaten im Rührglas mischen und mit viel Eis gründlich kaltrühren. Doppelt ins vorgekühlte Glas abseihen. Mit einer Zitronenzeste aromatisieren.

Glas

Coupette

Garnitur

Zitronenzeste

Photo credit: Foto via Constantin Falk.

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