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MADE IN GSA COMPETITION 2016: GRENZGÄNGER

Die Spirituose Black Forêt und der Faradaí, in dem Parakresse und ein Schwarzteedestillat die Hauptrolle spielen, wollen sich beide nicht in eine Kategorie einordnen lassen. Doch keine Kategorisierung ohne Ausnahmen.Wir stellen die beiden Destillate im Segment Grenzgänger vor.

Die Vorbereitungen für das Finale der GSA Competition am 23. Mai laufen auf Hochtouren, die Spannung auf die Darbietung der Finalisten und Finalistinnen in der Bar des Baseler Grand Hotel Les Trois Rois steigt. Einige Rezepte, die auch nach einer Geschichte rund um die Kreationen der Bartender verlangen, sind bereits eingegangen.

Wir bitten an dieser Stelle zwei einzigartige Destillate vor den Vorhang: Eines der beiden will etwa nicht ganz Obstbrand, aber auch nicht Vodka sein. Das Getreidedestillat Black Forêt aus der Schwarzwaldregion befindet sich erst seit Ende vergangenen Jahres auf den heimischen Märkten. Doch es ist nicht ausschließlich ein Getreidedestillat, sonst wäre es der Kategorie Vodka zuzuordnen. Es wird zusätzlich mit drei Fruchtbränden zu einer Cuvée komponiert und reift in Tonkrügen bis zu seiner Vollendung. Die Besonderheiten der Rezeptur lassen einen angenehm milden und leicht süßlichen Geschmack mit dezenten Fruchtnoten erkennen.

Hergestellt wird die klare, innovative Spirituose, ein Produkt der Black Forêt Drinks GmbH, von der seit 1923 existenten und traditionsreichen Spirituosen-Destillerie Kammer-Kirsch in Karlsruhe.

Bei dem zweiten handelt es sich um ein ungewöhnliches Produkt, das von einem Koch mitentwickelt wurde. Für den Grenzgänger aus dem Hause Faradaí wird schwarzer Tee, ein Blend aus Assam und Ceylon Blättern, mit der südamerikanischen Parákresse mazeriert und destilliert. Insgesamt zwei Jahre wurde an dem Produkt gearbeitet und seit August 2015 ist Faradaí auf dem Markt. Hergestellt wird das Destillat in Berlin und es wurde bereits in einer MIXOLOGY Verkostungsrunde im vergangenen Jahr vorgestellt.

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Credits

Foto: Schwarzwald via Shutterstock. Postproduktion: Tim Klöcker.

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