Gin Basil Smash

Wer hat’s erfunden? Geniestreich Gin Basil Smash

Drinks 10.7.2015 16 comments

Ein moderner Klassiker feiert Geburtstag. Eine Eigenkreation, die es wirklich in die Welt der Barkarten geschafft hat. Dabei ist er so unkompliziert, dass es verblüfft.  Aber oft ist das Naheliegende fern, man muss eben darauf kommen. Doch wer hat ihn zuerst erfunden? Ein Hintergrundbericht über die wahre Geschichte des Gin Basil Smash mit der erneuten Gewissheit, dass die Provinz gustatorisch eine Metropole sein kann.

„Ich hab das doch alles nicht gewollt“, sagt Jörg Meyer schelmisch. Vor sieben Jahren, am 10. Juli 2008 erblickte er auf dem Bitters Blog das Licht der Welt und hat seither die Bars global erobert. Der Gin Basil Smash von Jörg Meyer, Inhaber der Bar Le Lion und des Boilerman in Hamburg. Inzwischen sind Myriaden von Artikeln darüber erschienen und jeder Bartender kennt diesen Drink dank der weltumspannenden sozialen Medien, auf deren Klaviatur Herr Meyer meisterhaft zu spielen weiß. Aber wie ist er wirklich entstanden, was ist das wahre Rezept, wie wird er optimal zubereitet? Dieser und anderen Fragen ist MIXOLOGY ONLINE nachgegangen. Und vor allem: hat Meyer ihn wirklich als Erster erfunden?

Von Hamburg nach Ulm

„Seit seinem Dasein habe ich bewusst kaum hundert davon getrunken und in einer anderen Bar bestelle ich ihn auch nicht, das würde ja wie ein Test wirken und wäre mir peinlich.“ Dann erzählt er, wie es zum Gin Basil Smash kam. Wie so oft stand der Zufall Pate. „Ich war in New York und habe mich durch literweise Whisky Smashes getrunken. Wieder zurück, wollte ich einen Gin Smash herstellen, wir waren noch auf der Suche nach einem eigenen Profil und haben einiges ausprobiert. Da bekam ich einen Anruf von John Gakuru, der sich zu einem Workshop im Le Lion, das gerade einmal sechs Monate aufhatte, angesagt hat.“ Im Verlauf der Veranstaltung fiel Meyer auch ein Rezeptbüchlein in die Hände. Nichts besonderes, allerdings sprang ihm eine Kreation ins Auge, die mit Basilikum als Garnitur arbeitete. Zunächst konnte er damit nichts anfangen, aber „am nächsten Abend habe ich mich daran erinnert“, sagt er.

Aber statt mit dem Basilikum als Beiwerk zu arbeiten, kommt er irgendwie auf die Idee ihn mit einer Zitronenhälfte zu muddeln (mit dem Stößel im Shaker oder Rührglas mit kreisenden und pressenden Bewegungen zerkleinern und auspressen). Gin, geliebt für seine vielen Botanicals, das müsste doch funktionieren, denkt er sich.

Szenenwechsel: Ulm, Anfang 2008. Hariolf Sproll eröffnete gerade mit seinem Partner Maurizio Reccia die Bar Blaupause. Nachdem er Sozialarbeit und Digitale Medien studiert und in der Systemgastronomie Erfahrungen mit Logistik, Lagerhaltung und Einkauf gesammelt hat, die erste eigene Bar. Und auch er ist auf der Suche nach dem Besonderen, einem eigenen Profil. Auch hier experimentiert man auf der Grundlage von Whisky Smashes. „Na ja, so abartig war der Gedanke nicht, die Minze einfach mal durch Basilikum zu ersetzen, und Gin lag auch im Bereich der Vorstellung als passende Spirituose dazu“, sagt Sproll trocken. Unser damaliger Autor Steffen Hubert hat in seinen „Notizen aus der Provinz“ auf MIXOLOGY ONLINE in einem Nebensatz vor einiger Zeit bereits darauf hingewiesen und es entspricht den Tatsachen. Es hatten zwei suchende Bartender fast zeitgleich den identischen Gedanken. Muss die Geschichte des Gin Basil Smash neu geschrieben werden?

Vom Gin Smash zum Gin Basil Smash

Meyer und Sproll muddelten also vor sich hin und ein Getränk war geboren. Meyer nennt ihn Gin Basil Smash, Sproll tauft ihn schlicht auf Basil Smash, „da ja Basilikum die entscheidende Komponente ist“. Sproll serviert seinen ersten Basil Smash im Mai 2008, Meyer veröffentlicht sein Rezept zwei Monate später. Meyer spielt gekonnt mit dem Internet, Sproll mit den durchaus neugierigen Ulmern. In beiden Bars wird der Drink schnell zu einem Renner. Bei Meyer allerdings wird er dank eines eng gespannten Netzwerkes zum internationalen Geniestreich geadelt. Während viele Mixologen aufwendig an Rezepturen für ihre Eigenkreationen tüfteln, hat hier die Raffinesse der Simplizität ins Glas gefunden. In der Rezeptur unterscheiden sich beide Kreationen nur in Nuancen. Der Basil Smash enthält etwas mehr Zitrone und Zucker als der Gin Basil Smash. Aber die Mengen der Zutaten sind ohnehin je nach Vorliebe volatil, noch eine Stärke der grünen Erfrischungsbombe.

Essenziell für ein Gelingen ist allerdings der Umgang mit dem Basilikum. „Wir packen eine ganze Handvoll in den Shaker, allerdings mit den Stielen, das ist wichtig für die Farbgebung. Es darf auch nicht zu intensiv gemuddelt werden. Sonst wird die Farbe zu grasgrün und der Drink wird mosig-muffig, daran erkennt man schon im Augenschein einen funktionierenden oder nicht funktionierenden Versuch“, sagt Meyer. Überflüssig zu erwähnen, dass beide im Sommer auch gerne mit rotem Basilikum arbeiten, nur frisch muss er in jedem Fall sein.

Highballs und Patent auf die Rezeptur

„Dass es einen Gin Basil Smash von Jörg Meyer gibt, fast zeitgleich mit unserem Basil Smash entwickelt, habe ich erst mit deutlicher Verzögerung mitgekommen, als der Drink in den sozialen Kanälen explodierte. Wir haben damals noch fast nichts mit viralem Marketing gemacht“, erzählt Hariolf Sproll in seiner introvertiert-bescheidenen Diktion. Aber es gibt noch weitere interessante Parallelen. Im März 2012 zieht Sproll mit einem anderen Barkonzept in eine Wohngegend ohne Laufkundschaft. Sie heißt Rosebottel und es gibt flaschengelagerte Cocktails, Longdrinks, selbstgemachte Limonade, Cola und: Highballs. Inzwischen haben die Macher auch eine Tonic-Essenz entwickelt, die man sich zu Hause mit Soda selbst aufmischen kann und die dann für etwa 12 Gin & Tonics reicht.

Meyer realisiert im Herbst 2012 ebenfalls eine neue Bar etwas außerhalb der Innenstadt und nennt sie Boilerman, „eine Nachbarschaftsbar“. Bier, Highballs und den Gin Basil Highball, der mit Soda aufgegossen wird bestimmen das Programm. Des Weiteren schenkt er mit großem Erfolg die Basilikumlimonade aus. All diese Kompositionen sind oft kopiert und weit verbreitet. „Vor allem in Russland, Griechenland und Asien habe ich den Gin Basil Smash oft gesehen“, freut sich Meyer. Amüsiert ist er bisweilen, wenn sich andere die Urheberschaft ans Revers heften. Dennoch hat er auf anraten von Freunden einmal einen Versuch unternommen, sich die Rezepte schützen zu lassen „bevor jemand auf die Idee kommt, den Gin Basil Smash oder die Limonade in Dosen abzufüllen“, so Meyer. Der Patentanwalt riet ab. Das hätte man gleich zu Anfang machen müssen, inzwischen seien die Drinks Allgemeingut und somit nicht mehr schützbar.

Nervende Cashcow

Meyer erzählt freimütig, dass in guten Monaten in der Bar Le Lion bis zu 1400 Gin Basil Smashs hergestellt werden und der Boilerman bis zu 40 Prozent seines Umsatzes mit dem Gin Basil Highball erwirtschaftet. Es ehrt ihn auch, dass Abwandlungen des Gin Basil Smashs den Geschmack treffen. „Einmal war ich in Stockholm im Hotel Nobis und bekam zwei Flaschen Champagner aufs Zimmer geliefert. Dann hat man mir gesagt, dass die Bar des Hauses den Smash nicht mit Gin sondern Vodka zubereitet und zum Basilikum noch Erdbeeren muddelt. Das Ganze haben sie innerhalb kurzer Zeit 30.000 mal verkauft, für schlappe 22 Euro“, staunt selbst Meyer.

Die Erdbeeren zeigen einen weiteren Aspekt, der den heutigen Status des Gin Basil Smash ausdrückt: der Drink ist mittlerweile selbst schon soweit verbreitet, dass er zum Klassiker avanciert ist, der durch Bartender „getwistet“ wird. So finden sich heute bereits landauf, landab Abwandlungen, die der Grundrezeptur weitere Gewürze wie Pfeffer, Zitronengras, Chili oder eben obige Erdbeeren zufügen. Und auch Herr Meyer selbst präsentierte unlängst mit dem Green Rhino Smash eine Variante auf der Basis von weißem Rye Whiskey.

Aber der Erfolg hat auch seine Tücken. Manche seiner Bartender sind schon genervt, ob der nicht nachlassenden Basilikumorgien. Meyer schätzt den Gin Basil Smash vor allem als guten Einsteigerdrink, danach könne man den Gast zu anderen Genüssen manövrieren.

Und Ulm? „Unsere Bartender sind manchmal etwas genervt vom nicht nachlassenden Boom unseres Basil Smashs, er macht noch immer einen bedeutenden Teil unseres Umsatzes aus“, gibt Hariolf Sproll zu. Nein, die beiden Herren kennen sich nicht, keiner hat dem anderen auf die Finger geschaut. Sie sollten sich vielleicht aber mal begegnen und gemeinsam ihre grüne Komposition schlürfen und bardenken, was dabei wohl herauskäme? In jedem Fall hat sich Großbartenderschaft, ob aus der Metropole oder der Provinz zum Futur der Barkultur gemuddelt und die Geschichte des Gin Basil Smash muss nicht umgeschrieben, aber ergänzt werden. Irgendwie haben sie es beide doch gewollt.

Gin Basil Smash

Jörg Meyer / Le Lion, Hamburg, 2008

Rezept

6 cl Gin (möglichst zitrusbetont)
½ Zitrone
Eine Handvoll Basilikumblätter mit Stielen
1 – 2 cl Zuckersirup

Zubereitung

Basilikum mit der Zitronenhälfte in einen Shaker geben und mit einem Stößel muddeln. Dann alle Zutaten hinzu geben, mit Eiswürfeln füllen und kräftig 10 bis 15 Sekunden (10–15 mal) schütteln. Doppelt in das mit Eiswürfeln befüllte Gästeglas abseihen.

Glas

Tumbler

Garnitur

Basilikumzweig

Photo credit: Hulk und Basilikum via Shutterstock. Postproduktion: Tim Klöcker.

16 comments

  1. Mirko Bode

    Als großer Fan des Gin Basil
    Smash hab ich den Artikel
    mit Interesse gelesen. Es geht aus dem Artikel nicht ganz hervor ob es belegt ist, das der Drink bereits im Mai 2008 in Ulm gemixt wurde oder ob das jetzt erzählt wird. Gibt es einen Beleg für diese „neue“ Geschichte?

    Gruß

    Mirko Bode
    Berlin

    • Michael

      Also ich kann sagen, dass ich den Basil smash 2008 in der Blaupause als einer der ersten getrunken habe. Wir waren zu dieser Zeit Stammkunden dort. Das sollte Beleg genug sein 🙂

  2. Pingback: rudoe
  3. Mirko Bode

    Hab Herrn Sproll mal gegoogelt … als er hier

    https://vimeo.com/37696296

    sein zweites Komzept vor der Eröffnung erklärt, ist keine Rede von Highballs.

  4. Redaktion

    Werter Mirko,

    manchmal gibt es mehr als Google: Unser Autor Markus Orschiedt hat sich lange und ausgiebig persönlich mit Hariolf Sproll über die Sache unterhalten. Und dabei erschien er als ein solch bescheidener, reflektierter und Jörg Meyer gegenüber wohlmeinender Mann, dass es keinen Grund gibt, seine Aussage anzuzweifeln. Ebenso wenig wird hier ein Konkurrenzdenken an den Tag gelegt.

    Auch geht es in diesem Text keinesfalls darum, Jörg Meyer seine Kreation abspenstig zu machen – auch Herrn Sproll ist daran nicht gelegen. Der Fall des Basil Smash ist sicher nicht der erste, in dem zwei sehr ähnliche Drinks praktisch zeitgleich an unterschiedlichen Orten entstehen. Trends brechen sich immer ihre Bahnen.

    Einen „Beleg“ legen wir hier nicht vor. Denn Hariolf Sproll behauptet ebensowenig, dass Jörg Meyer bei ihm „abgeguckt“ habe. Uns ging es nur darum, eine weitere Dimension in die Thematik zu bringen. Überhaupt kein böses Blut gibt es übrigens zwischen den beiden Protagonisten des Textes. Wir wollen auch nicht, dass so etwas heraufbeschworen wird.

    Herzliche Grüße // Nils Wrage

  5. Redaktion

    Lieber Mirko,

    Deine Meyerschaft ehrt Dich, ich mag und schätze loyale Menschen sehr! Ich habe lange mit Jörg telefoniert und ihn auch auf diese Thematiken hingewiesen, Du glaubst gar nicht, wie entspannt er ist. Er weiß halt auch, dass wir 7 Milliarden Erdverlorene sind, die dennoch manchmal gedanklich zueinander finden. Sogar in der Barkultur. Ohne Stress sagte er mir: „Ist doch schön, wenn es noch jemand geschnallt hat.“
    Alle signifikanten Zahlen und Parameter in diesem Artikel beziehen sich auf JM, allerdings darf es, ohne Recherche und Nebenverweise auf Kreativköpfe, die zu Unrecht unter unserem Radar des Mainstreams bewundernswertes leisten, auch nicht zugehen.

    Let´s work together & take care!

    Herzliche Lausbubengrüße Markus

  6. Pete

    Moin! Was bedeutet denn das lustige Wort muddeln bitte? Danke

  7. Redaktion

    Lieber Pete,

    wer aufmerksam liest, ist wie immer im Vorteil.

    Aber statt mit dem Basilikum als Beiwerk zu arbeiten, kommt er irgendwie auf die Idee ihn mit einer Zitronenhälfte zu muddeln (mit dem Stößel im Shaker oder Rührglas mit kreisenden und pressenden Bewegungen zerkleinern und auspressen).

    Schönen Guten Moin. MO

  8. ich

    nach diesem artikel hat man wirklich keine lust mehr das ding zu trinken geschweige denn anzubieten.
    reden ist silber – schweigen ist gold

  9. Joerg Meyer

    Werte/r ICH,

    da stimme ich Dir gerne zu.

    Markus Orchiedt erklärte mir zu Beginn unseres Gespräches er „müsse“ einen Artikel zum Gin Basil Smash schreiben. „Gin Basil Smash“ sei einer der TOP fünf Traffic Bringer / Suchbegriffe auf der Mixology Online Präsenz und hier sei „Neuer Inhalt“ von Seiten der Geschäftsleitung gewünscht…

    Mögen diese Orschiedtschen „dramatischen“ Darstellungen zum Gin Basil Smash dem Magazin für Barkultur den gewünschten Traffic bringen… Den Drink machen sie nicht besser.

    Gruß

    Jörg Meyer

  10. Redaktion

    Huch, was ist den hier los!? Geschäftsleitung? Damit bin ja offenbar ich gemeint. Ehrlich gesagt, war der Artikel für meinen Geschmack bereits lang genug in der Rubrik „Meistkommentiert“. Für mich darf’s gerne mal etwas Abwechslung sein. Daher auch meine Verwunderung ob dieses von Medienverachtung triefenden Meyer’schen Kommentars, der ihn wieder weiter nach oben treibt im Ranking.

    Es ist schon klar, dass Bars wie die von Jörg Meyer möglichst wenig Gäste anziehen möchten und diesen wiederum möglichst unpopuläre und nischige Drinks vorsetzen. Das unterscheidet sich natürlich fundamental von der Arbeit eines Mediums wie MIXOLOGY. Genau so wie die Meyer’sche Blog- und Social-Media-Präsenz auf keinen Fall auf Reichweite angelegt ist und nicht auf die Meyer’schen Marken zurückspielen soll.

    Genug des Spotts! Jörg Meyer hat hier die Popcorn-Phase eröffnet….darauf einen Gin Basil Smash!

    Chlorophyllgrüne, erfrischend-wacholdrige Grüße von der Spree

    Helmut Adam (Herausgeber MIXOLOGY, „Geschäftsleitung“ Mixology Verlags GmbH & nach wie vor begeisterter GBS-Trinker)

  11. Markus Orschiedt

    Lieber Jörg Meyer,

    ja, es ist unglaublich: MIXOLOGY will Reichweite und Auflage erzielen. Aber vor allem mit Information, Kritik – positiv wie negativ – und Meinung. In der Tat habe ich den Artikel damit begründet (von „müssen“ keine Rede), dass nach so vielen Jahren der Dauerpräsenz und der medialen Nachfrage die Fakten und die Entwicklung rund um den „Geniestreich“ GBS sortiert und auf den aktuellen Stand gebracht werden sollten.

    Da ich das Gespräch während eines Interviews als ein beiderseitiges Vertrauensverhältnis erachte, in dem auch Informelles „off the record“ ausgetauscht wird, bin ich erstaunt, dass dieses Vertrauensverhältnis hier einseitig aufgegeben wird. Und wenn es schon beschädigt wird, halte ich es für unangebracht, dass die Gesprächseröffnung nicht voll umfänglich Wiedergabe findet. Da sollten doch etwas mehr Contenance und Souveränität walten, jedenfalls angesichts eines anonymen und unqualifizierten, trolligen Kommentars. Das meine jedenfalls ICH.

    Lieber Jörg, ja, der Gin Basil Smash wird dadurch nicht besser. Er geht halt nicht besser.

    Cheers – Markus

  12. Lyrisches Ich

    Netter und launiger Artikel, dachte ich beim Lesen. Dabei hätte ich es belassen sollen. Aber wie so oft, wanderte der Blick auch Richtung Kommentare. Schade, daß dort größtenteils nur respektloses Kindergarten-Gezanke zu finden war. Stilvolle Trinkkultur geht anscheinend nicht zwangsweise einher mit stilvoller Diskussionskultur.

Schreibe einen Kommentar

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Ähnliche Artikel